Meldung | Bildung 06.10.2014

Alumni des Schülerwettbewerbs treffen sich in Potsdam

Die Teilnehmer am Alumni-Camp 2014 vor der Peter-und-Paul-Kirche in Potsdam Innenstadt.
© Siemens Stiftung

Für manche Teilnehmer war es die Premiere, andere sind im positiven Sinne Wiederholungstäter: seit fünf Jahren lädt die Siemens Stiftung die Alumni des Schülerwettbewerbs in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zu einem gemeinsamen Camp ein. Und auch 2014 waren die verfügbaren Plätze schnell vergeben. Insgesamt 28 ehemalige Wettbewerber diskutierten ein Wochenende lang zum Thema Wissenschaftsethik und tauschten sich zu persönlichen Erfahrungen aus Schule und Studium aus.

Mit Nina-Kristin Lederer und Dr. Thomas Bruhn gestalteten zwei Referenten aus der Wissenschaft den inhaltlichen Teil des Alumni-Camps. In ihrem Workshop vermittelten sie die Grundlagen wissenschaftlicher Verantwortung und zeigten am Beispiel von Climate Engineering, welche Chancen, aber auch Risiken neue Technologien bieten und wie ein fachlicher Diskurs initiiert wird.  

Zum Abschluss des Workshops erarbeiteten die Teilnehmer gruppenweise Strategien, wie und an wen ein umstrittenes Forschungsthema adressiert werden sollte, um den Ansprüchen gesellschaftlicher Verantwortung gerecht zu werden. Kein leichtes Unterfangen, wie der Stuttgarter Informatikstudent Paul Nehlich feststellt: „Ich war schon überrascht, wie viele Blickrichtungen hier zusammentreffen. Es hat Spaß gemacht, mit Studenten ganz verschiedener Fachrichtungen eine Strategie zu entwerfen.“

Das Outdoor-Team-Training und auch die gemeinsamen Abendessen nutzten die Teilnehmer, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Für Tobias Pickert ist das neben dem thematischen Schwerpunkt das A und O: „Da immer neue Teilnehmer dazukommen, kennt man sich nur zum Teil. Aber ganz schnell ist jeder mit jedem im Gespräch. Der Gemeinschaftsgedanke ist im Camp sehr groß. Man kann halt auch viel voneinander lernen.“