Kontakt

WeTu

Soziales Geschäftsmodell mit neuen Technologien

Am WeTu Hub in Mbita am Viktoriasee können Kunden sauberes Trinkwasser erwerben und Solar-Laternen ausleihen.
1/7
An mehreren Standorten können Kunden rund um die Uhr gefiltertes Trinkwasser über ein ATM System beziehen.
2/7
Eine sogenannte „Talking Wall“ vor dem Hub veranschaulicht den hygienischen Umgang und Transport von Wasser.
3/7
Der Geschäftsbereich WePower verleiht Lithium-Ionen-Laternen an Fischer am Viktoriasee.
4/7
Aktuell sind bereits über 1.200 der speziell entwickelten Solarlaternen im nächtlichen Einsatz.
5/7
Das e-Cargo Bike im Einsatz in Kenia. Das geländegängige, elektrische Lastenfahrrad wurde vom Start-up anywhere.berlin entwickelt.
6/7
Produktion eines geländegängigen, elektrischen Lastenfahrrads (e-Cargo Bike) am WeTu Standort Mbita.
7/7

Das von der Siemens Stiftung gegründete Sozialunternehmen WeTu arbeitet entlang der Küste des Viktoriasees an innovativen Lösungen zur Energie- und Trinkwasserversorgung. Gleichzeitig kommen für den ländlichen Raum Afrikas entwickelte elektrische Fahrzeuge erstmals zum Einsatz. Sie sollen zusammen mit sozialen und ökologischen Geschäftsmodellen die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern, Jobs schaffen und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen.

Arbeitsgebiet:

Entwicklungskooperation

Region/Land:

Kenia

Unter dem Markennamen „WeTu“, Swahili für „unseres“, arbeitet das neue Unternehmen an den Standorten Mbita, Sindo, Nyandiwa, Sori, Ragwe Honge und Uhanya entlang des Viktoriasees. Das Kerngeschäft basiert auf dem Verleih von eigens entwickelten solarbetriebenen Fischerlaternen, dem Vertrieb von sauberem Trinkwasser sowie zukünftig der Bereitstellung von E-Mobility-Lösungen. Zielsetzung ist es, das operative Geschäft sowie Wartung und Instandhaltung der technischen Anlagen nachhaltig aus den Einkünften finanzieren zu können. Mögliche Gewinne bleiben im Unternehmen und dienen dem weiteren Ausbau des Sozialunternehmens und der damit einhergehenden Verstärkung der positiven gesellschaftlichen Wirkung.

1908_MAP_WETU_RZ
© WeTu

Klicken für vergrößerte Ansicht

In der Region am Viktoriasee haben knapp 35 Prozent der kenianischen Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, lediglich 20 Prozent sind an ein zentrales Energienetz angeschlossen. Der Transport von Menschen und Waren ist in den ländlichen Gebieten oft nur sehr mühsam möglich. Eine weitere große Herausforderung für das Land ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit von über 20 Prozent, wobei jährlich 800.000 Schulabgänger auf den Arbeitsmarkt drängen.

Start-ups und Sozialunternehmen schaffen jedoch gerade unter diesen Bedingungen nachhaltige Arbeitsplätze und stellen gleichzeitig die Grundversorgung in vielen Bereichen des täglichen Lebens sicher.

 

Das Unternehmen hat seine Verwaltung im neuen Gründerzentrum „LakeHub“ in Kisumu, wo lokale digitale Start-ups ansässig sind. In Kooperation mit diesen Initiativen sollen digitale Anwendungen rund um neue Geschäftsmodelle entwickelt werden.Begleitet wird der neue Fokus Elektromobilität von einer deutsch-kenianischen Forschungspartnerschaft, die von der Siemens Stiftung derzeit aufgebaut wird.

»In Zukunft müssen Ansätze entwickelt werden, die die Fähigkeiten von mehreren Stakeholdern bündeln.«

Projektleitung WeTu Kenia

Tilmann Straub

+49 89 540487 318

Webseiten

Social Media

Das könnte Sie auch interessieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden!