Pressemitteilung | Bildung 26.03.2012

Siemens Stiftung zeichnet Gewinner des Schülerwettbewerbs 2012 aus

Beim Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik sicherten sich Tobias Pickert und Marc Strohmann vom Gymnasium Petrinum Recklinghausen mit ihrem Projekt „Umweltfreundliche Nutzung von Urin zur ressourcenschonenden Gewinnung von Phosphatdünger“ den ersten Platz und damit ein Preisgeld von 20.000 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Teams aus Tutzing bzw. Aachen, der Sonderpreis ging nach Bad Münstereifel. Gesucht wurden in diesem Jahr Projektideen zum Thema „Einfach UmWeltspitze! Neue Ideen für Umwelt- und Klimaschutz.“. Ehrengast der Preisverleihung am heutigen Montag war Prof. Dr. Matthias Mann, Leibniz-Preisträger 2012.

 Tobias Pickert und Marc Strohmann (1. Platz / 20.000 Euro) teilen sich das Siegertreppchen mit Max Burggraf vom Gymnasium Tutzing (2. Platz / 15.000 Euro / Thema: „Hinter der Sonne her. Bau eines Sun-Trackers, um eine effizientere Solar-Energiegewinnung zu ermöglichen“) sowie mit Christian Rinkens vom Aachener Inda-Gymnasium (3. Platz / 10.000 Euro / Thema: „Bau eines Pumpspeicherkraftwerks im Tagebau Hambach“). Paulina Banszerus vom St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel wurde für ihre Arbeit „Mehr Abfall für die Umwelt!“ mit einem Sonderpreis (10.000 Euro) ausgezeichnet.

 S.D. Georg Fürst Starhemberg, Mitglied des Stiftungsrats der Siemens Stiftung, überreichte die Auszeichnungen im Rahmen der feierlichen Preisverleihung. Die Preisgelder sind ausschließlich für Studienzwecke einzusetzen. Auch die betreuenden Lehrkräfte wurden für ihren Fachbereich ausgezeichnet. Insgesamt gab es Preisgelder von rund 100.000 Euro zu gewinnen.

 „Die Jugendlichen leisten mit ihren Arbeiten einen konkreten Beitrag für einen verbesserten Umwelt- und Klimaschutz und übernehmen damit auch gesellschaftliche Verantwortung“, so Georg Bernwieser, Vorstandsmitglied der Siemens Stiftung. Dr. Barbara Filtzinger, Leiterin Strategie und Programme, betont: „Ein wichtiges Anliegen ist uns, dass die Schüler ihr Talent auch in einem naturwissenschaftlich-technischen Studium umsetzen. Deshalb bieten wir ihnen an, über unser Alumni-Netzwerk mit ihren Mitstreitern, den Partner- Universitäten und uns in Kontakt zu bleiben.“

 Prof. Dr. Matthias Mann zollte den Schülern seinen Respekt für die innovative Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Themen und die motivierte Herangehensweise. Denn die Förderung von Forschung im großen aber auch kleinen Rahmen ist Voraussetzung für die Ausbildung qualifizierter Wissenschaftler.

 Auch 2013 sucht die Siemens Stiftung wieder talentierte Jugendliche – dann zum Thema: „Stadt–Land−Fluss: Zukunftsplanung ist ein Muss!“

 Weitere Informationen zu den Finalisten, Wettbewerbsarbeiten und Juroren finden Sie unter www.siemens-stiftung.org/schuelerwettbewerb.

 Pressebilder stehen ab 13:30 Uhr zur Verfügung unter: www.siemensstiftung.org/pressefotos/Schuelerwettbewerb_Finale

Über den Schülerwettbewerb Der Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik wird alljährlich ausgeschrieben und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und an Deutschen Auslandsschulen in Europa. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftspolitische Herausforderungen, mit denen sich die Jugendlichen im Rahmen des Wettbewerbs aktiv auseinandersetzen müssen. Um die wissenschaftliche Qualität der eingereichten Beiträge zu gewährleisten, kooperiert die Siemens Stiftung mit den renommierten Universitäten RWTH Aachen, TU Berlin und TU München. Ein zentrales Anliegen ist darüber hinaus die nachhaltige Förderung der Teilnehmer. Mit zweckgebundenen Preisgeldern, Informationsveranstaltungen der Partner- Universitäten und individuellen Studienberatungen durch Tutoren unterstützt die Stiftung die jungen Talente auf ihrem Weg in die eigene Zukunft. Seit 2011 ist der Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung zudem Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der bundesweiten Schülerwettbewerbe.

 Juroren des diesjährigen Schülerwettbewerbs waren: Prof. Dr. Armin Schnettler (RWTH Aachen), Prof. Dr. André Bardow (RWTH Aachen), Prof. Dr. Martina Ziefle (RWTH Aachen) Prof. Dr. Frank Behrendt (TU Berlin), Prof. Dr. Susanne Rotter (TU Berlin), Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer (TU Berlin), Prof. Dr. Oliver Junge (TU München), Prof. Dr. Claudia Nerdel (TU München), Prof. Dr. Ulrich Schreiber (TU München), Dr. Jeanne Rubner (Bayerischer Rundfunk).

 ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Gemeinsam mit Kooperationspartnern konzipiert und realisiert sie lokale sowie internationale Projekte mit der Zielsetzung, Eigenverantwortung und Selbständigkeit zu fördern. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungsvolle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit.Sie wurde 2008 gegründet und kooperiert mit den ebenfalls vom Unternehmen gegründeten Siemens Stiftungen in Argentinien, Brasilien, Frankreich, Kolumbien und den USA. Die Projektarbeit der Stiftung konzentriert sich auf die Zielregionen Afrika, Lateinamerika und Deutschland/Europa. Weitere Informationen unter www.siemens-stiftung.org