Pressemitteilung | Bildung 17.03.2010

Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung wird offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Im Rahmen der Bildungsmesse didacta wird der Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik am 17. März 2010 in Köln als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Deutsche UNESCO-Kommission verleiht den Titel an Initiativen, die vorbildlich nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln.

Die Vereinten Nationen haben sich dazu verpflichtet, in den Jahren 2005 bis 2014 verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um in den Bildungssystemen aller Mitgliedsstaaten den Nachhaltigkeitsgedanken zu fördern. Vor diesem Hintergrund zeichnet das nationale UN-Komitee jedes Jahr Bildungsprojekte aus, die sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene für die Folgen des eigenen Handelns sensibilisieren. "Die Dekade-Projekte leisten vorbildliche Arbeit. Sie vermitteln Wissen und Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft,  tragen die Idee "Nachhaltigkeit lernen" in die Breite", so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees zur Umsetzung der UN-Dekade in Deutschland.

Die ausgewählten Projekte tragen dazu bei, Strategien zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen zu entwickeln. Dieses Ziel verfolgt auch die Siemens Stiftung mit ihrem bundesweiten Schülerwettbewerb, der in diesem Jahr zum Thema „Energie-Genies der Zukunft – Ideen für mehr Effizienz.“ ausgeschrieben wurde. Der Wettbewerb wird seit 2007 ausgelobt und ist mit Preisen im Gesamtwert von 111.000 Euro dotiert.

Am diesjährigen Wettbewerb haben sich bundesweit 350 Schülerinnen und Schüler beteiligt. 102 Arbeiten wurden eingereicht. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, innovative, wissenschaftliche und kreative Lösungsansätze für die effiziente Nutzung von Energie zu entwickeln. Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 (G8) und 11 bis 13 (G9) an allgemein bildenden Schulen sowie Fachoberschulen und Fachgymnasien in Deutschland.

Die Jugendlichen werden bei allen Phasen des Wettbewerbs von Betreuungslehrkräften begleitet. Drei Partner-Universitäten des Wettbewerbs, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, die Technische Universität (TU) Berlin und die Technische Universität München (TUM), stellen die Juroren und garantieren eine qualitativ hochwertige und neutrale Bewertung der Arbeiten.

Anfang März präsentierten die besten Schülerinnen und Schüler der Jury ihre Forschungsprojekte im Rahmen von drei regionalen Entscheiden. Die drei besten Schülerteams pro Region stellen ihre Arbeiten beim nationalen Finale vom 20. bis  22. März 2010 bei der Siemens Stiftung in München vor. Die Prämierung der Bundessieger findet am 22. März statt.

Im letzten Jahr wurde bereits das Medienportal der Stiftung als Dekaden-Projekt prämiert, mehr als 4.000 registrierte Nutzer aus rund 20 Ländern greifen auf dieses Bildungsangebot zurück.

Das Portal der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ finden Sie unter:
www.bne-portal.de/

Die Siemens Stiftung wurde im September 2008 als gemeinnützige Stiftung b. R. mit Sitz in München gegründet und von der Siemens AG mit einem Stiftungskapital von 390 Millionen Euro ausgestattet. Die Stiftung setzt damit die mehr als 160-jährige Tradition des gesellschaftlichen Engagements des Unternehmens fort. Die Aufgabe der Siemens Stiftung ist es, Antworten auf weltweite gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten, Chancen aufzuzeigen und in Notfällen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Nach dem Stiftungsauftrag stehen im Fokus der Tätigkeit soziales Engagement, Bildung, Technik, Forschung und Innovation sowie Kunst und Kultur. Die Siemens Stiftung ist überwiegend operativ tätig, d. h., sie initiiert vor allem eigene Projekte und führt diese durch.