Meldung | Bildung 31.05.2011

Lehrerfortbildung für MINT-Experimente in Kairo

Die positive Resonanz spricht für das Konzept der Fortbildung in Sachen MINT-Experimente, die im Auftrag der Siemens Stiftung Mitte Mai an deutschen Auslandsschulen in Kairo stattfand. Die insgesamt 16 Erzieher und Lehrkräfte vertraten die gesamte Bildungskette vom Kindergarten über die Grundschule bis zur Sekundarstufe II. Am Beispiel verschiedener, auf die jeweilige Altersstufe abgestimmter Experimentierkästen legte der Referent Dieter Arnold den einzelnen Gruppen nahe, wie sich Kinder und Jugendliche über das eigene Ausprobieren für MINT-Themen begeistern lassen und deren Inhalte besser verstehen lernen.  

Die Teilnehmer zeigten sich von den vorgestellten Schülerexperimentiersets und den damit durchgeführten Versuchen etwa zu Medizin, erneuerbare Energien oder Elektronik begeistert. Besonders gelungen fanden sie die Möglichkeit, Schülerexperimente in kleinen Gruppen durchzuführen. Dazu haben sie jetzt Gelegenheit: Nach Abschluss der Fortbildung  gingen die für die Schulung verwendeten Experimentierkästen in den Besitz der jeweiligen Schule über. „Wir wissen, dass die Lehrkräfte oft noch zögern, ihre Schüler im Unterricht selbst experimentieren zu lassen “, so Maria Schumm-Tschauder, Projektleiterin bei der Siemens Stiftung. „Mit unseren Fortbildungen – Kairo war die sechste dieser Art  – gewinnen die Lehrkräfte an pädagogischem Know-how für schülerorientiertes Experimentieren und die bereitgestellten Materialien verringern den Zeitaufwand für die Unterrichtsvorbereitung deutlich.“

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