Pressemitteilung | Bildung 16.11.2012

KIKUS-Tag im Land der Ideen

Siemens Stiftung und Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e.V. (zkm) nehmen Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2012“ entgegen

Die Siemens Stiftung und das zkm wurden gestern in München für das Sprachförderprogramm KIKUS (Kinder in Kulturen und Sprachen) als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung kamen Freunde und Unterstützer der KIKUS-Methode, pädagogische Fachkräfte, Wissenschaftler und Repräsentanten aus Politik, kirchlichen und sozialen Einrichtungen zusammen. Gefeiert wurde nicht nur die Auszeichnung, sondern auch das 10-jährige Bestehen des zkm.

Eingeladen hatten die Siemens Stiftung und das zkm ins Café Philoxenos. Im offiziellen Teil kamen neben den Gastgebern auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu Wort. So betonte die Stadträtin Jutta Koller die Bedeutung des Engagements rund um die frühkindliche Sprachförderung für die Stadt München: „KIKUS setzt an einem Punkt an, der für unsere Stadt einen wichtigen Stellenwert einnimmt – der Wertschätzung für andere Kulturen und Sprachen. Das zkm ist in München zu einer wichtigen Anlaufstelle rund um das Thema kindliche Mehrsprachigkeit geworden, sowohl für Eltern als auch für Fachkräfte. Auch durch die Unterstützung der Siemens Stiftung kommt KIKUS heute in vielen Münchner Kindertagesstätten zum Einsatz.“

Die Kooperation der Siemens Stiftung und des zkm rund um das Sprachförderprogramm überzeugte auch die Expertenjury des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Sie wählte KIKUS aus über 2.000 Bewerbungen als Preisträger aus. Stephan Jugenheimer, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank, überreichte die Auszeichnung an Dr. Barbara Filtzinger, Strategie & Leitung Programme bei der Siemens Stiftung. „Der Preis ermutigt uns, unser gemeinsames Engagement für die frühkindliche Sprachförderung weiterzuführen – mit dem Ziel, gleiche Bildungschancen für Kinder unterschiedlicher Herkunft zu schaffen“, betonte Barbara Filtzinger.

Über die KIKUS-Methode

Gemeinsam spielerisch und systematisch eine Sprache lernen, dies ist das Grundkonzept von KIKUS. Die Methode wurde speziell für die Anforderungen einer Sprachförderung für Kinder ab drei Jahren entwickelt. Die kindliche Mehrsprachigkeit bildet dabei einen wichtigen Bestandteil: Über die angeleitete Eltern-Kind-Arbeit wird die Beschäftigung mit der Erstsprache des Kindes in der Familie angeregt. KIKUS wurde 1998 von der Sprachwissenschaftlerin Dr. Edgardis Garlin entwickelt und befindet sich in Trägerschaft des Zentrums für kindliche Mehrsprachigkeit e.V. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kikus-muenchen.de

Bildmaterial erhalten Sie unter: www.siemens-stiftung.org/pressebilder/KIKUS/365-Orte

Details zu KIKUS unter: www.siemens-stiftung.org/KIKUS

Informationen zum Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ unter: www.land-der-ideen.de

ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Gemeinsam mit Kooperationspartnern konzipiert und realisiert sie lokale sowie internationale Projekte mit der Zielsetzung, Eigenverantwortung und Selbständigkeit zu fördern. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungsvolle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit. Weitere Informationen unter www.siemens-stiftung.org