Pressemitteilung | Grundversorgung & Social Entrepreneurship 01.12.2011

„G20 Challenge on Inclusive Business Innovation“: Ein Ideenwettbewerb für innovative und breitenwirksame Geschäftsmodelle für Entwicklung

Ab heute können Unternehmen weltweit ihre Bewerbungen für den G20 Ideenwettbewerb „G20 Challenge on Inclusive Business Innovation“ einreichen. Der Ideenwettbewerb wurde während des G20 Gipfels in Cannes im November 2011 lanciert und ist Teil der G20 Entwicklungssäule. Über den Ideenwettbewerb sollen innovative, skalierbare und replizierbare Geschäftsmodelle identifiziert und gefördert werden, die nachhaltig zur Entwicklung und Armutsreduzierung beitragen.

 Vom 1. Dezember 2011 bis zum 29. Februar 2012 sind Unternehmen dazu aufgerufen, ihre Bewerbung über die Internetseite www.g20challenge.com einzureichen. Eine Jury, zusammengesetzt aus Vertretern der G20 Mitgliedsstaaten, internationalen Organisationen, Privatsektor und Wissenschaft, wird insgesamt bis zu 15 Gewinner auswählen. Die Gewinner werden während des nächsten G20 Gipfels in Mexiko in 2012 vorgestellt. In darauffolgenden Workshops können die Unternehmer Erfahrungen austauschen, relevante Stakeholder treffen, Partner gewinnen und gemeinsam Lernen, wie ihre Geschäftsmodelle in andere Märkte übertragen werden können. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei, dass die unternehmerischen Ansätze einen wirksamen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Inklusion leisten.

Ulrike Wahl, Geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung: „Die G20 Challenge on Inclusive Business Innovation gibt einen wirksamen Impuls sowohl zur wirtschaftlichen Entwicklung als auch zur Stärkung sozialer Strukturen. Die Siemens Stiftung unterstützt in ihrer Projektarbeit sozialunternehmerische Ansätze mit der Zielsetzung innovative Modelle in die Skalierbarkeit zu bringen. Hauptanliegen ist dabei die Maximierung des ‚Community Impacts‘, das heißt die Verbesserung der Lebensqualität insgesamt. Diese Erfahrung wollen wir vor allem in der inhaltlichen Konzipierung der Workshops einbringen.“

Als Ko-Fazilitator der G20 Entwicklungssäule übernimmt das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nun auch auf internationaler Ebene eine Führungsrolle bei der Förderung von inklusiven Geschäftsmodellen. Beim G20 Challenge kooperiert die Siemens Stiftung mit dem BMZ als Partner für die mehrtägigen Workshops, die nach dem Wettbewerb für die Gewinner veranstaltet werden.

ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Gemeinsam mit Kooperationspartnern konzipiert und realisiert sie lokale sowie internationale Projekte mit der Zielsetzung, Eigenverantwortung und Selbständigkeit zu fördern. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungsvolle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit. Weitere Informationen unter www.siemens-stiftung.org