Pressemitteilung | Bildung 18.11.2009

350 Energie-Genies aus ganz Deutschland gehen mit ihren Forschungsprojekten beim Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung an den Start

Lässt sich Lärm in elektrische Energie umwandeln? Kann man aus Regentropfen Energie gewinnen? Wie kann der von Autos erzeugte Fahrtwind effizient genutzt werden? Diesen und anderen Fragen stellen sich die Schülerteams beim Schülerwettbewerb 2010 der Siemens Stiftung in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Bis zum 15. Januar 2010 haben die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 11 und 12 (G8) bzw. 11 bis 13 (G9) Zeit, ihre Forschungsprojekte rund um das Thema Energieeffizienz fertigzustellen.

Eine Menge an Kreativität haben die Schülerinnen und Schüler, die sich beim Schü-lerwettbewerb der Siemens Stiftung unter dem diesjährigen Motto „Energie-Genies der Zukunft – Ideen für mehr Effizienz.“ angemeldet haben, bereits bei der Formulie-rung ihrer Forschungsfrage bewiesen. „Mit viel Phantasie blicken die teilnehmenden Jugendlichen wieder weit über den Tellerrand ihres normalen Schulbetriebs hinaus“, so Christa Mühlbauer, Projektleiterin des Schülerwettbewerbs der Siemens Stiftung. „Wir wollen junge Menschen motivieren, sich aus einem naturwissenschaftlichen Blickwinkel mit gesellschaftsrelevanten Themen auseinander zu setzen und nach innovativen Lösungen zu suchen. Mit dem Wettbewerb fördert die Siemens Stiftung gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs in Mathematik, Naturwissenschaft und Technik“.

Insgesamt haben sich rund 350 Schülerinnen und Schüler mit 175 Forschungsprojek-ten für den Wettbewerb angemeldet. Sie werden von mehr als 150 Lehrkräften be-treut. Die meisten Projekte gehören mit 32 Prozent zur Themenkategorie Technik, gefolgt von 29 Prozent interdisziplinären Projekten und 27 Prozent Physik.


Die eingereichten Arbeiten werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der drei Partner-Universitäten Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, Technische Universität (TU) Berlin und Technische Universität München (TUM) juriert. Anfang März präsentieren dann die besten Schülerinnen und Schüler der Jury ihre Forschungsprojekte im Rahmen von drei regionalen Entschei-den. Die drei besten Schülerteams pro Region stellen anschließend ihre Arbeiten beim nationalen Finale vom 20. bis 22. März 2010 in München vor.


Die Gewinner erhalten Preisgelder bis zu 30.000 Euro zur Finanzierung ihres Studi-ums, die Betreuungslehrkräfte Geldpreise für ihre Fachbereiche. Zusätzlich stellt die Siemens Stiftung den Gewinnern Tutoren zur Seite, unterstützt Uni-Tage und fördert den gemeinsamen Austausch der Jugendlichen in einem Alumni-Netzwerk.

Weitere Informationen finden Sie unter:www.siemens-stiftung.org/schuelerwettbewerb

Die Siemens Stiftung wurde im September 2008 als gemeinnützige Stiftung b. R. mit Sitz in München gegründet und von der Siemens AG mit einem Stiftungskapital von 390 Millionen Euro ausgestattet. Die Stiftung setzt damit die mehr als 160-jährige Tradition des gesellschaft-lichen Engagements des Unternehmens fort. Die Aufgabe der Siemens Stiftung ist es, Antwor-ten auf weltweite gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten, Chancen aufzuzeigen und in Notfällen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Nach dem Stiftungsauftrag stehen im Fokus der Tätigkeit soziales Engagement, Bildung, Technik, Forschung und Innovation sowie Kunst und Kultur. Die Siemens Stiftung ist überwiegend operativ tätig, d. h., sie initiiert vor allem eigene Projekte und führt diese durch. Weitere Informationen unter www.siemens-stiftung.org.