Kompetenzzentrum Kultur
Neue Perspektiven auf Gesellschaft
Wir stärken Kunst, die Einspruch formuliert, die Möglichkeiten aufzeigt und gesellschaftlichen Dialog anstößt.
Zunehmend sehen sich Gesellschaften mit Fragmentierung und Ungleichheit überfordert. Umso mehr sind sie auf Verständigung und Kooperation angewiesen. Kunst motiviert uns immer wieder, an den gesellschaftlichen Bruchlinien zu arbeiten. Wir sind überzeugt, dass selbstbewusste Kulturszenen nachhaltige Entwicklung entscheidend beeinflussen. Künstler*innen schaffen Räume und Diskurse, in denen sich eine Gesellschaft über sich selbst und ihre Zukunft verständigt. Deshalb treten wir für Kunst ein, die experimentiert und Verbindungen herstellt. Gemeinsam mit Partner*innen erproben wir Formen von Gemeinschaft und wecken Neugier für die Eigengesetzlichkeit der Kunst.
Arbeitsweise
Shared Spaces:
Handlungsräume eröffnen
Mit Projekten in urbanen und sozialen Kontexten, im öffentlichen Raum oder in leerstehenden Gebäuden eröffnen wir Experimentierfelder für kulturelle Praktiken. Kunst stellt dort soziale Interaktions- und Reflexionsräume her, in denen Erfahrungen von Teilhabe und Zugehörigkeit möglich werden, Bedeutungen ausgehandelt und gesellschaftliche Fragen sichtbar werden.
Kulturelle Vielfalt:
Diversität stärken
Gesellschaften – wie Ökosysteme – leben von Vielfalt. Sie erfordert Sensibilität für unterschiedliche Wissensformen, Biografien und Ausdrucksweisen sowie Räume, in denen sie sich entfalten können. Gemeinsam mit lokalen Partner*innen entwickeln wir Projekte, die interkulturellen und transdisziplinären Austausch fördern.
Regenerativer Wandel:
Perspektivwechsel anstoßen
Mit unserer Arbeit setzen wir Impulse für eine sozial-ökologische Transformation. Künstlerische Praktiken sind ein wichtiger Bestandteil kultureller Ökosysteme und fördern ein sensibles Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen und anderen Lebensformen, mit denen wir tief verbunden sind. Mit Projekten, die lokal verankerte Handlungsansätze verfolgen, tragen wir zu dieser Kultur der Fürsorge bei.
Projekte
Mit länderübergreifenden Kulturprojekten und Plattformen
eröffnen wir Räume für Dialog und Kooperation.
Unsere Kulturarbeit gestalten wir gemeinsam mit Partner*innen in Lateinamerika und Afrika und setzen dabei auf regionale und internationale Wechselbeziehungen. Mit ortsgebundenen künstlerischen Aktionen sowie Plattformen für gemeinsames Lernen und Arbeiten fördern wir Austausch und Zusammenarbeit zwischen Kulturszenen.
LA ESCUELA___
Confluencias
Partner*innen
Enge Partnerschaften und Ko-Kreation ermöglichen Projekte, die im lokalen Kontext wirken.
Jedes Projekt wird in einem eigens zusammengestellten Partner*innennetzerk entwickelt. Dabei arbeiten wir mit lokalen, nationalen und internationalen Kulturinstitutionen, Universitäten, Stiftungen und Förderorganisationen, Behörden und Ministerien, NGOs oder Nachbarschaftsorganisationen zusammen.
Da unsere Aktivitäten ausschließlich im Rahmen eigener Programme und ausgewählter Partnerschaften erfolgen, vergeben wir keine Projektförderungen.
Vergangene Projektinitiativen
Music In Africa
Changing Places
Terreno Común
SUR Akademien
Erfahren Sie mehr über unsere internationalen Kulturprojekte!
„Education as Resistance“: Die kollektive Lernausstellung von LA ESCUELA___ im MoMA PS1
- Auf Einladung des MoMA PS1 verwandelt LA ESCUELA___ die Homeroom-Galerie des Museums in eine kollektive Lernumgebung. Die Ausstellung „Education as Resistance” ist vom 6. November 2025 bis zum 23. Februar 2026 zu sehen und stellt Bildung als experimentelle künstlerische Praxis in den Vordergrund.
Praktiken des Wandels: Eine Ausstellung über regenerative Kulturen in Santiago de Chile
- Mit der Frage ‚Wie kann dieser Ort wiederbelebt werden?‘ lädt die Ausstellung dazu ein, lokales Wissen und gemeinschaftliches Handeln neu zu entdecken. Sie zeigt die Suche nach ökologischer und sozialer Regeneration anhand von lokalen Praktiken.