• Design Thinking fördert Empathie, Teamarbeit und fächerübergreifende Problemlösung.
    /
  • Durch kreative Methoden werden Fähigkeiten wie kritisches Denken und Innovationsfähigkeit geschult.
    /
  • Mit Design Thinking lernen Schülerinnen und Schüler, Probleme aus der Perspektive der Nutzer zu lösen.
    /
  • Möglichst früh sollen Ideen als Prototypen sichtbar gemacht werden – zum Anfassen, Testen und Bewerten.
    /

Um junge Menschen auf zukünftige und zunehmend komplexe Herausforderungen wie Globalisierung, Klimawandel oder Digitalisierung vorzubereiten, ist eine hochwertige MINT-Bildung Grundvoraussetzung. Darüber hinaus werden Fähigkeiten wie kreative Problemlösung, Innovationsfähigkeit und kritisches Denken immer wichtiger, um Veränderungen offen begegnen zu können und Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten. In unserem Projekt „Design Thinking in MINT“ entwickeln wir Ansätze, um diese Fähigkeiten im naturwissenschaftlich-technischen Unterricht zu fördern.

Innovative Methode und kreativer Prozess

Die Methode Design Thinking regt Schülerinnen und Schüler dazu an, sich Problemen durch Empathie und aus der Perspektive der Nutzer anzunähern. Ideen und Lösungsansätze werden in fächerübergreifender Teamarbeit möglichst früh als Prototypen sichtbar und anfassbar gemacht. So können sie direkt getestet und bewertet werden. Für den Einsatz der innovativen Lehr- und Lernmethode Design Thinking im MINT-Unterricht kooperieren wir mit INDEX: Design to Improve Life®. Die gemeinnützige dänische Organisation hat in ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Schulen zahlreiche Tools und Techniken entwickelt, die im Unterricht angewandt werden können und Lehrkräfte schrittweise durch die verschiedenen Phasen von Design Thinking führen.

Unser Partner INDEX: Design to Improve Life®

Globale Herausforderungen mit lokalem Bezug

„Design Thinking in MINT“ integriert neben dem kreativen Arbeitsprozess noch eine weitere inhaltliche Komponente in den MINT-Unterricht: die UN Sustainable Development Goals. Diese 17 Ziele wurden von den Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft formuliert und liefern den thematischen Rahmen, in dem im fächerübergreifenden MINT-Unterricht gearbeitet wird. Sie beschreiben Themenfelder ökonomischer, sozialer und ökologischer Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, die neben ihrer globalen Bedeutung immer auch einen starken lokalen Bezug haben. So können komplexe MINT-Themen durch konkrete Herausforderungen wie sauberes Wasser oder nachhaltige Energiegewinnung dargestellt und mit Design Thinking zugänglich und erlebbar gemacht werden.

Die UN Sustainable Development Goals

Pilotprojekt an Partnerschulen in Südafrika

Im Februar 2019 starten wir mit dem Pilotprojekt „Design Thinking in MINT“ gemeinsam mit INDEX: Design to Improve Life® an Schulen aus unserem Netzwerk in Südafrika. In zwei mehrtägigen Workshops werden Lehrerinnen und Lehrer zunächst in die Grundprinzipien von Design Thinking eingeführt, um die Methode dann gemeinsam für den MINT-Unterricht zu adaptieren. Mithilfe des Feedbacks der Lehrkräfte aus der Unterrichtspraxis wird „Design Thinking in MINT“ im zweiten Schritt weiter ausgebaut und noch präziser an die Anforderungen eines hochwertigen und umfassenden MINT-Unterrichts angepasst. Nach der Pilotphase führen wir das Projekt in weiteren Ländern in Afrika und Lateinamerika sowie in Deutschland fort.