Kontakt

Music In Africa > MIAConnects

Music In Africa Connects für Musiker aus afrikanischen Konflikt- und Krisenregionen

Gerade in den Krisen- und Konfliktländern ist es auch für die Musiker oft lebensgefährlich, ihre Kunst auszuüben.
1/3
MIAConnects fördert gezielt Musiker aus den Ländern Tschad, Mali, Niger, Nigeria, Somalia, Sudan und Südsudan.
2/3
Um die Mobilität der Künstler zu verbessern, gibt MIAConnects Musikern die Möglichkeit, sich für lokale, regionale und internationale Konzerte und Tourneen zu bewerben.
3/3

Gerade in den Krisen- und Konfliktländern, in denen die Menschen besonders dringend eine Stimme und Unterstützung brauchen, ist es auch für Musiker oft lebensgefährlich, ihre Kunst auszuüben. Um sie gezielt zu stärken, aus der Isolation zu holen und einzubinden, haben die Music In Africa Foundation und die Siemens Stiftung mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes Music In Africa Connects (MIAConnects) ins Leben gerufen.

Zweijähriges Sonderprojekt

Innerhalb von zwei Jahren (2017 und 2018) wurden gezielt Musiker aus den Ländern Tschad, Mali, Niger, (Nord-)Nigeria, Somalia, Sudan und Südsudan gefördert.

Hauptziele von MIAConnects

  • Musikprofis vor Ort und über die Grenzen hinaus zu verbinden
  • Werke aus diesen Ländern bekannt zu machen und damit das kreative Potenzial der Musiksektoren zu steigern
  • Die Produktion von marktfähigen musikalischen Werken und relevanten Zusammenschlüssen in der Diaspora zu fördern
  • Den Wissensaustauschs zwischen den Musiksektoren voranzutreiben
  • Nachhaltige lokale Strukturen zu schaffen (z.B. Verbände, Netzwerke)

Schwerpunkte der Aktivitäten

  • Aus- und Weiterbildung
  • Talentförderung
  • Finanzielle Unterstützung lokaler, regionaler und globaler Auftritte
  • Künstleraustausch
  • Recherchen zu den Musiksektoren der Länder
  • Veröffentlichung von relevanten Informationen zu den Musiksektoren

»Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir, dass die Musik als Ausdruck unserer Humanität überlebt, oder schauen wir zu, wie sie gewaltsam zum Verschwinden gebracht wird?«

Jama Musse Jama, Red Sea Cultural Foundation, Hargeisa Tweet

Was wurde erreicht?

Innerhalb von zwei Jahren konnten die Musikszenen der Länder bedeutend vorangebracht und wichtige Netzwerke etabliert werden:

  • 17 Künstler/Bands wurden unterstützt, innerhalb ihres Landes zu reisen und vor einem größeren Publikum aufzutreten.
  • 72 Konzerte wurden durchgeführt
  • 12 Künstler/Bands traten auf größeren afrikanischen Festivals auf.
  • 274 Musikakteure nahmen an Workshops zu Instrumentenlehre, Performance, Musikgeschichte, Produktion oder Tontechnik teil.
  • Insgesamt entstanden 108 Artikel zu den Musikszenen der Schwerpunktländer, die auf der Online-Plattform Music In Africa abrufbar sind.

Beteiligt waren daran u.a. auch: Red Sea Cultural Foundation, Yalla! Khartoum, Planet Heart Foundation, Fondation Festival sur le Niger, RECAF.

„The easiest way to connect people is through music.“

Der Mini-Dokumentarfilm „The Power of Music in Sudan“ zeigt eindrücklich, was einer der MIAConnects-Workshops im Leben der teilnehmenden Musiker bewegt.

Video ansehen >

Bleiben Sie auf dem Laufenden!