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Pressemitteilung | Kultur | 24. Mai 2022

Music In Africa Foundation: Umfangreicher Bericht zu Einnahmequellen von Musikschaffenden in Südafrika erschienen

Die Künstlerin Buhlebendalo ist eine von vielen erfolgreichen Musik*innen aus Südafrika.
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Als erster Bericht seiner Art gibt „Revenue Streams for Music Creators in South Africa 2022“ detaillierte Einblicke in die Einnahmequellen südafrikanischer Musikschaffender. Rund 3.000 Musiker*innen verschiedener Genres nahmen an der landesweiten Studie der Music In Africa Foundation teil.

Ziel der Studie ist es, Musikschaffenden Informationen bereitzustellen, damit sie fundierte berufliche Entscheidungen treffen und ihr Einkommen verbessern können. Ein Fokus liegt daher auf der informellen Musikindustrie Südafrikas, zu der bislang kaum repräsentative Zahlen vorliegen. Die Studie beschäftigt sich mit Einkommenstrends vor und nach der Corona-Pandemie, mit Einnahmemöglichkeiten und deren Profitabilität sowie mit Unterstützungsbedarfen von Musiker*innen.

„Afrikanische Musikschaffende brauchen dringend Lösungen und verlässliche Informationen darüber, wie ihre Branche funktioniert und welche Möglichkeiten sie nutzen können. Jetzt, da sich die COVID-19-Krise zu beruhigen beginnt, kann dieser Bericht eine neue Denkweise darüber anstoßen, was in der Branche funktioniert und was noch verbessert werden muss“, sagt Eddie Hatitye, Direktor der Music In Africa Foundation.

„Repräsentative Daten geben Musikschaffenden die benötige Orientierung, um sich erfolgreich weiterzuentwickeln und ihre Potenziale voll ausschöpfen zu können“, erklärt Dr. Nina Smidt, Geschäftsführende Vorständin und Sprecherin des Vorstands der Siemens Stiftung. „Doch in vielen Ländern fehlen diese Informationen. Unsere Partnerstiftung Music In Africa Foundation gibt mit dem Bericht einen wichtigen Impuls – für die südafrikanische Musikindustrie und darüber hinaus.“

Die Studie ist Teil des Projektes Revenue Streams for African Musicians, das neben relevanten Informationen auch Weiterbildungsmöglichkeiten für afrikanische Musiker*innen anbietet. Unterstützt wird das Projekt vom Internationalen Fonds für kulturelle Vielfalt (IFCD) der UNESCO im Rahmen des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005, dem Siemens Cents4Sense-Programm, der Siemens Stiftung, dem Goethe-Institut, dem National Arts Council of South Africa und Kaya FM.

Über die Music In Africa Foundation

Die Music In Africa Foundation fördert auf vielfältige Art und Weise den Wissensaustausch, die Vernetzung und den Aufbau von Kapazitäten im afrikanischen Musiksektor. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Online-Plattform „Music In Africa“. Dort finden sich über 38.000 Online-Profile von Kulturschaffenden, aktuelle Kulturmeldungen und umfangreiche, von afrikanischen Autorinnen und Autoren verfasste Artikel zum Musikleben auf dem Kontinent.

Die Siemens Stiftung hat gemeinsam mit dem Goethe-Institut den Gründungsimpuls für das Projekt gegeben, die Music In Africa Foundation als Trägerorganisation mit ins Leben gerufen und begleitet das Projekt seit 2011 finanziell, strategisch und organisatorisch.

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