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Meldung | Bildung| 12. Oktober 2022

IDoS-Peers vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit im Bereich innovative, frühkindliche MINT-Bildung

Die Peers des „International Dialogue on STEM“ beim ersten Treffen in Berlin.
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Badin Borde, Siemens Stiftung und Nina Henke, Haus der kleinen Forscher begrüßen die Peers bei der Auftaktveranstaltung.
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Dr. Nina Smidt stimmt die Teilnehmer*innen mit einer Keynote auf das Thema ein.
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IDoS-Peers vom Büro für Klimabildung und La main á la pâte.
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Peers arbeiten gemeinsam in Workshops.
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Peers mit Dr. Smidt und Michael Fritz, Vorsitzender des Vorstands, Haus der kleinen Forscher.
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Am 10. und 11. Oktober 2022 fand in Berlin das erste Peer-Treffen des „International Dialogue on STEM Education“ (IDoS) statt. Das Netzwerk bringt internationale Bildungsakteur*innen und Entwickler*innen im Bereich der frühkindlichen MINT-Bildung zusammen, um innovatives und nachhaltiges Lernen in Kindergarten und Schulen auf der ganzen Welt zu fördern. Das von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und der Siemens Stiftung mitbegründete Netzwerk umfasst derzeit das Smithsonian Science Education Center, LUMA Center Finnland, La main á la pâte und das Office for Climate Education. Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen trafen sich zu einem zweitägigen Austausch in Berlin, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und die zukünftige strategische Ausrichtung des Netzwerks festzulegen.  

Dr. Nina Smidt, Geschäftsführende Vorständin und Sprecherin der Siemens Stiftung, und Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, eröffneten das Peer-Treffen im inspirierenden Ambiente der Siemensstadt, ein neues digitales, nachhaltiges und energieeffizientes Stadtviertel, das derzeit in Berlin entwickelt wird  

Die Peers diskutierten intensiv und konzentrierten sich auf die Erarbeitung eines neuen Papiers zum Thema „Wirkungsorientiertes Netzwerk”, das die Rolle internationaler Netzwerke bei der Förderung von Austausch und Partnerschaften aus erster Hand unterstreicht, um innovative frühkindliche MINT-Bildung zu fördern.  

„Die Welt hat die wichtige Bedeutung der frühkindlichen MINT-Bildung erkannt und sie hat einen festen Platz in den nationalen Bildungsplänen. Es ist jedoch ein umfassender internationaler Dialog zwischen den Akteur*innen erforderlich, um die Perspektiven und Erkenntnisse einer Vielzahl von Teilnehmenden zu bündeln. Wir freuen uns, alle unsere sechs Mitglieder unter einem Dach zu haben. Das gibt uns den Ansporn, die Wirkung unseres derzeitigen Netzwerks zu vertiefen und neue Peers zu gewinnen”, sagt Badin Borde, Projektleiter der Siemens Stiftung. 

Die Rolle der Digitalisierung in der MINT-Bildung war eines der Hauptthemen, die während des Treffens angesprochen wurden. Ilan Chabay, Senior Research Associate, IASS Potsdam, präsentierte „Addressing narratives and normative views in digital media for STEM learning” (Umgang mit Narrativen und normativen Ansichten in digitalen Medien für den MINT-Unterricht) und erläuterte, wie die Digitalisierung eine ganz neue Welt von Modellen eröffnet hat, zum Beispiel das Klimawandelmodell, das Pandemiemodell. Damit die Daten interpretiert werden können und Kindern ein Zugang zu diesen Modellen ermöglicht wird, sollten sie früh in den Prozess einbezogen werden.  

Durch Vorträge von Expert*innen und interaktive Sitzungen lernten die Teilnehmer*innen neue digitale Lernwerkzeuge wie offene Bildungsressourcen und webbasierte Medienportale kennen. Sie erörterten, dass diese Materialien leicht an den regionalen und nationalen Kontext der Netzwerke der Peers angepasst und von einem Teil der Welt in einen anderen frei verbreitet werden können. 

„Am Smithsonian Science Education Center ist es unsere Aufgabe, in Zusammenarbeit mit Communities auf der ganzen Welt die Wissenschaft durch Bildung zu verändern. IDoS ist ein wichtiger Teil davon, um Lernerfahrungen zu teilen und es mit gleichgesinnten und engagierten Organisationen umzusetzen”, fügte Laurie Rosatone hinzu.  

In ihrem Schlusswort sagte die Projektleiterin von IDoS, Nina Henke von der Stiftung Haus der kleinen Forscher: Die Energie und die Synergien, die wir in den letzten zwei Tagen erlebt haben, sind inspirierend. Es macht einen echten Unterschied, sich endlich persönlich zu treffen und zu erleben, wie motiviert alle Peers sind, sich für eine bessere MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung einzusetzen, sowohl im Kontext ihrer eigenen Länder als auch im IDoS-Peer-Netzwerk selbst.

Das nächste Peer-Treffen wird virtuell am 5.12.2022 stattfinden. Das neue Papier über wirkungsorientierte Netzwerke wird voraussichtlich Anfang 2023 veröffentlicht.    

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