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Experimento

Naturwissenschaft und Technik lebensnah vermitteln

Das internationale Bildungsprogramm Experimento wird derzeit in elf Ländern in Europa, Lateinamerika und Afrika eingesetzt.

Die Bildungsanforderungen sind in jedem Land unterschiedlich und von kulturellen Voraussetzungen stark geprägt. Deshalb sind in allen Ländern örtliche Kooperationspartner wie etwa Bildungsministerien und Universitäten eingebunden. Die Partnerschaften mit den lokalen Bildungspartnern helfen, die jeweils spezifischen Lehr- und Lernanforderungen der unterschiedlichen Länder zu erfüllen.

Mehr erfahren

  • Experimento-Auftakt-Workshop in Santa Cruz, September 2017.
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  • 67 Lehrkräfte und Dozenten aus ganz Bolivien nahmen am Workshop teil.
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  • Der Fokus der Fortbildungen liegt auf dem praktischen Einsatz des Programms im Unterricht.
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Seit September 2017 bietet die Siemens Stiftung in Kooperation mit Universitäten und Bildungsinstitutionen Experimento-Fortbildungen in Bolivien an.  

Experimento adressiert die Ziele, die das Land in seiner Bildungsagenda 2025 festgelegt hat: Lernen für das Leben, für das Verständnis der Dinge und Phänomene, die uns umgeben; Lernen, um die Umwelt zu verstehen und zu schützen, die ‚Pacha Mama‘ zu respektieren und um für die Entwicklung der Gemeinschaft einen Beitrag leisten zu können.

Lernen für das Leben   

Die Lehrinhalte von Experimento werden gemeinsam mit der öffentlichen und landesweit aktiven Universidad Pedagógica, der regional verantwortlichen Pädagogischen Hochschule für das Department Santa Cruz de la Sierra, Escuela Superior de Formación de Maestras y Maestros „Enrique Finot“ und der Deutschen Schule Santa Cruz an das bolivianische Bildungssystem angepasst und in Workshops aufbereitet. Die Perspektive des bolivianischen Modells für eine „sozio-gemeinschaftlich-produktiven Bildung“ (Educación socio-comunitaria-productiva) spielt dabei eine wesentliche Rolle. Der Werte- und Gesellschaftsbezug von Experimento knüpft hier direkt an.

Anfang September startete das Experimento-Programm mit einem sechstägigen Auftakt-Workshop. 67 Lehrkräfte und Dozenten aus allen Teilen des Landes trafen sich in den Räumen der Deutschen Schule Santa Cruz, um die Inhalte von Experimento kennenzulernen und erhielten Impulse für einen anschaulichen und experimentierorientierten MINT-Unterricht. Der Fokus lag dabei auf dem Modul für die Grundschule, Experimento | 8+. Durchgeführt wurden die Schulungen von einem Experten der Siemens Stiftung mit fachlicher Unterstützung der kolumbianischen Universidad de Los Andes, die das Programm als weiterer Kooperationspartner und Experte unterstützen wird.

Starke Bildungspartner


Bereits jetzt besteht großes Interesse, das Bildungsprogramm der Siemens Stiftung in Bezug auf indigenes Wissen und geografische Besonderheiten des Landes thematisch zu erweitern. Die Universidad Pedagógica, national verantwortlich für die Weiterbildung der 140.000 Lehrer in Bolivien, plant, das Programm schrittweise als zertifizierte Weiterbildung für Lehrer in Grund- und weiterführenden Schulen sowie für Erzieher im Kindergarten anzubieten. Sie stellt sich dabei auch der Herausforderung, das Programm in abgelegene Teile des Landes zu bringen. Koordiniert über die Zentrale der Universidad Pedagógica in Sucre sollen deshalb regionale Teams von Fachlehrern und Multiplikatoren als Kompetenzträger weitergebildet werden, um das Wissen in die neun Departments des Landes weiterzutragen.

Ähnliches gilt für die regional verantwortliche Pädagogische Escuela Normal „Enrique Finot“ von Santa Cruz: Sie will Experimento in der Aus- und Weiterbildung von Lehramtsanwärtern und Lehrern öffentlicher Schulen in Santa Cruz, der größten Region des Landes, einsetzen. Zudem stehen die Türen der Deutschen Schule Santa Cruz für einen fruchtbaren pädagogischen Praxisaustausch offen.