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Pressemitteilung | Bildung | 25. November 2020

Klimawandelbildung in Lateinamerika: Ein multidisziplinärer Beitrag der Siemens Stiftung für eine nachhaltige Entwicklung im naturwissenschaftlich-technischen Unterricht

Die Broschüre zeigt das gemeinsame Engagement der Stiftung und ihrer Partnerorganisationen für STEM.
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Vor dem Hintergrund des rasant fortschreitenden Klimawandels fokussiert die Siemens Stiftung ihre Arbeit auf die Entwicklung und Konzeption von Lehr- und Lernmaterialien für die Klimawandelbildung.

Unter dem Titel „Klimawandelbildung in Lateinamerika“ veröffentlicht die Siemens Stiftung eine Broschüre mit Best-Practice-Ansätzen, die das gemeinsame Engagement der Stiftung und ihrer Partnerorganisationen für STEM (Science, Technology, Engineering and Mathematics, dt. MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zusammenfasst. Die Publikation soll lateinamerikanische und internationale Akteure aus dem Bildungssektor darin bestärken, Klimawandelbildung als festen Bestandteil auf die eigene Bildungsagenda zu setzen.

Seit einem Jahrzehnt ist die Siemens Stiftung in Lateinamerika zusammen mit ihren Partnerinnen und Partnern für die Stärkung von STEM aktiv. Seit 2019 arbeitet sie von ihrem Regionalbüro in Santiago de Chile aus und konnte das Netzwerk erweitern, unter anderen um eine enge Kooperation mit dem UNESCO Regionalbüro für Bildung in Lateinamerika und der Karibik. Denn Lehrinhalte für Klimawandelbildung zu konzipieren und zu verbreiten, ist ein komplexer Bereich in der STEM-Bildung, der eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit erfordert.

„Projektbasiertes, lösungsorientiertes Lernen ist unser Ziel. Das macht eine qualitativ hochwertige Bildung aus und gelingt nur mit unserem starken Partnernetzwerk. Die Broschüre soll genau dies hervorheben und zugleich auch das Engagement und die Leistungen unserer lateinamerikanischen Partnerinnen und Partnern sichtbar machen“, erklärt Dr. Nina Smidt, Geschäftsführende Vorständin und Sprecherin der Siemens Stiftung.

Gemeinsam mit ihrem Lateinamerika-Netzwerk geht die Siemens Stiftung diese Herausforderungen mit methodischen Konzepten wie Public Science oder Design Thinking an, die tradierte Formen des Unterrichts aufbrechen. Dabei unterstützt das Projektteam als Impulsgeber, Brückenbauer und Mitstreiter unter anderem den Bundesstaat México in seiner Pionierarbeit mit der Verankerung der Klimawandelbildung im Lehrplan sowie Lehrkräfte aus den unterschiedlichen Ländern in ihrer Ausbildung und in der Versorgung mit Unterrichtsmaterialien. Damit der notwendige Wissenstransfer sowie das Bewusstsein für den Klimaschutz und den einzigartigen natürlichen Lebensraum gestärkt werden, erfolgt die gemeinsame, innovative Bildungsarbeit multidisziplinär und unter Einbezug der lokalen Gemeinschaften – vor allem auch außerhalb des Klassenzimmers

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