• Die Impact Hubs in Africa verbinden Menschen und Ideen. Stimmen und erste Eindrücke aus der Gründungsphase.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch des Impact Hub Accra in Ghana.
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  • Engagierte Sozialunternehmer und Start-ups miteinander verbinden, das ist die Idee hinter der Afrika-Strategie des Impact Hubs.
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  • Auch das Team des empowering.people. Network war bereits zu Gast beim Impact Hub in der ghanischen Hauptstadt Accra.
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  • Seit 2014 unterstützt die Siemens Stiftung den Aufbau von Hubs und Makerspaces in afrikanischen Städten.
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  • Erstes Ergebnis des Makerspaces Accra: der Biodigester. Eine speziell entwickelte Kompostieranlage.
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  • Besuch des französischen Präsidenten Macron und des holländischen Premierministers Rutte im Impact Hub und Makerspace Ghana.
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Impact Hubs sind weit mehr als Co-Working Spaces. Sie sind Innovationslabore und Gründerzentren, die Unternehmen aus verschiedenen Branchen und in unterschiedlichen Entwicklungsphasen Raum für Vernetzung bieten. Damit tragen sie, an mehr als 100 Standorten, zur Bildung von Ökosystemen für junge Unternehmen mit sozialer und ökologischer Wirkung weltweit bei. Mit dem Africa Seed Program unterstützt die Siemens Stiftung seit 2014 auch in afrikanischen Städten den Aufbau von Hubs sowie die Entstehung von sogenannten Makerspaces.


Engagierte Sozialunternehmer und Start-ups miteinander verbinden, das ist die Idee hinter der Afrika-Strategie des Impact Hubs. Im Rahmen des Africa Seed Programs unterstützt die Siemens Stiftung diese Vision gemeinsam mit der Argidius Foundation und der BMW Foundation Herbert Quandt. Mittlerweile sind mit Accra (Ghana), Bamako (Mali), Lagos (Nigeria), Harare (Simbabwe), Khartoum (Sudan), Kigali (Ruanda), Bujumbura (Burundi) und Johannesburg (Südafrika) bereits acht Standorte entstanden.

Gemeinsame Ziele verfolgen

Gründen, erfinden und vernetzen — das weltweit wachsende Netzwerk der Impact Hubs unterstützt engagierte Unternehmer und Freischaffende in ihrer Entwicklung. Neben der Möglichkeit des globalen Erfahrungsaustausches, bietet das innovative Ökosystem eine starke regionale Unterstützung, mit einer aktiven Community vor Ort. Denn um wirksame Lösungsansätzen für ökologische und soziale Herausforderungen zu finden, ist die lokale Expertise von großer Bedeutung. Schnittstellen zwischen dem Konzept der Hubs und unserem Engagement im Bereich Entwicklungskooperation  gibt es dabei viele. Mit dem internationalen empowering people. Network vernetzen wir Sozialunternehmer und Erfinder, die mit ihren technischen Lösungsansätzen unternehmerisch zu einer Verbesserung der Grundversorgung beitragen. Dabei setzen wir auch in unserem Netzwerk auf die Vermittlung von Kompetenzen und Wissenstransfer, um wirksame Lösungen erfolgreich verbreiten zu können.

Die richtigen Werkzeuge an die Hand geben

Um die Kreativität und den Ideenreichtum der Erfinder vor Ort zu nutzen, schaffen Makerspaces einen Raum, in dem die nötige Infrastruktur und Technologie vorhanden sind. So sollen die Sozialunternehmer schnell und unkompliziert Prototypen entwickeln, produzieren und testen können. Digitale Modellierung und Design Thinking werden dabei angewendet. Die Idee zu den Makerspaces ist in enger Zusammenarbeit der Siemens Stiftung mit den Impact Hubs in Afrika entstanden. So können Mitglieder des empowering people. Network die Angebote des Innovationslabors nutzen und dazu beitragen den unternehmerischen Austausch in der Region anzukurbeln. Dabei steht die Lösung lokaler Probleme im Bereich der Grundversorgung im Fokus. Der erste Makerspace ist im Impact Hub Accra eröffnet worden.

Wirkung der acht Impact Hubs und Makerspaces

Seit der Initiierung des Africa Seed Programs 2014, sind bereits acht Impact Hubs entstanden – in drei davon gibt es auch Makerspaces. Sie sollen zu einem essentiellen Teil des innovativen Unternehmerumfelds werden und zu einem produktiven Austausch zwischen den verschiedenen Standorten in der Region Subsahara-Afrika anregen.

Aufbau eines starken regionalen Teams in Accra

Mit einer speziell entwickelten Kompostieranlage wurde im Impact Hub und Makerspace der ghanaischen Hauptstadt zum Beispiel der erste greifbare Lösungsansatz im Bereich Waste Mangement und Recycling entwickelt. In Zukunft stehen auch die Themen Healthcare, Food & Agriculture sowie Shelter im Fokus. Das lokale Netzwerk in Accra zählt bereits 100 Mitglieder und bis zu 7.000 Menschen, die zur weiteren Community gehören. Nach ersten Workshops zum Thema Local Maker sind weitere Veranstaltungen zu Machine Learning, Artificial Intelligence und Internet of Things (IoT) zu erwarten. Auch die Siemens Stiftung nutzte bereits den Kreativraum und hielt, im April 2017, ein On-Site Training zum Thema Rapid Prototyping ab. Als erfahrenster Hub im regionalen Netzwerk, wird dem Standort in Accra eine besonders wichtige Rolle zuteil. So werden Best Practices und Lessons Learned an neuere Hubs weitergeben, um sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Impact Hub Accra

Angela Merkel besucht Impact Hub in Ghana

Neustes Mitglied des regionalen Netzwerkes in Afrika – der Impact Hub Lagos

  • Gründung des neuen Impact Hub in Lagos, Nigeria.
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Der Impact Hub Lagos ist das jüngste Mitglied im Netzwerk und seit 2018 geöffnet. Der neue Co-Working Space in Nigeria hat es sich zur Aufgabe gemacht, soziale Herausforderungen mit vielversprechenden Techniklösungen anzugehen. Auch im nigerianischen Makerspace soll nach Lösungsansätzen im Bereich Waste Mangement & Recycling, Healthcare, Food & Agriculture sowie Shelter gearbeitet werden.