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empowering people. Network

Netzwerk für Sozial­unternehmer im Bereich Entwicklungs­zusammenarbeit

Das empowering people. Network vernetzt Sozialunternehmen, die mit einfachen technischen Lösungen große Wirkung erzielen.
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Durch Training und Coaching werden Sozialunternehmern in ihrer Organisationsentwicklung unterstützt.
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Durch Wissensaustausch und Fachexpertise werden Sozialunternehmer beim praktischen Einsatz ihrer Technologien unterstützt.
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Sozialunternehmer werden Mitglied im Netzwerk, indem sie erfolgreich am empowering people. Award teilnehmen.
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2013 gewann die EinDollarBrille den epA. Sie kann mit einer speziell entwickelten Biegemaschine vor Ort gefertigt werden.
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Ein weiterer Gewinner ist der BioGas Backpack von (B)energy, der den sicheren Transport von sauberem Biogas ermöglicht.
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Auch Gewinner Café Compadre arbeitet mit sauberer Energie: Kaffeebauern können ihre Bohnen nun mit Solarenergie rösten.
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TakaTaka Solutions übernimmt grundlegende Dienstleistungen wie Müllentsorgung und Müllrecycling in verschiedenen Stadtteilen Nairobis.
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Das empowering people. Network (epN) der Siemens Stiftung vereint rund 80 Organisationen aus der ganzen Welt: Start-ups und kleinere Unternehmen, die mit einfachen Technologien die Versorgung von Menschen in Entwicklungsregionen verbessern und zugleich Perspektiven durch Jobs und Einkommen bieten. Ihre Lösungen machen wir für möglichst viele Menschen nutzbar und begleiten sie auf ihrem Weg zu organisatorischer Weiterentwicklung, Wachstum und wirtschaftlicher Eigenständigkeit.

Arbeitsgebiet:

Entwicklungskooperation

Region/Land:

International

Technik hilft – diese Überzeugung gab 2013 den Anstoß, das empowering people. Network ins Leben zu rufen. Denn gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern bieten einfache, an vorhandene Bedingungen angepasste Techniklösungen großes Potenzial für positive soziale, ökologische und wirtschaftliche Veränderungen. Gleichzeitig wissen wir: Gute Ideen allein reichen nicht aus. Nur in gut aufgestellten Organisationen können sie langfristig wirken. Mit dem empowering people. Network unterstützen wir Erfinder und Entrepreneure, die ihre Technologien auf der Basis von sozialem Unternehmertum umsetzen, um Menschen in Entwicklungsregionen nachhaltig mit Produkten und Dienstleistungen zu versorgen.

»Junge Sozialunternehmer und Startup-Gründer brauchen die Ermutigung von Kollegen aus dem Netzwerk.«

Was macht das empowering people. Network besonders?

  • Alle Lösungen sind qualitätsgeprüft: Die Technologien sowie der unternehmerische Ansatz aller Mitgliedsorganisationen wurden durch ein unabhängiges Expertengremium anhand definierter Kriterien bewertet und als erfolgsversprechend eingestuft.
  • Das Netzwerk stellt das Entwicklungspotenzial der Organisationen in den Vordergrund: Es bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Zugang zu Kooperationspartnern und Finanzierungsoptionen.
  • Die Zusammenarbeit fördert Wissens- und Technologietransfer über Kontinente und Sektoren hinweg: Die Mitglieder sind in fast 100 Ländern weltweit aktiv. Ihre Schwerpunkte liegen in den unterschiedlichsten Bereichen der Entwicklungskooperation.

Die Wirkung eines internationalen Netzwerks lässt sich durch die Kooperation mit engagierten Partnern verstärken. Die Siemens Stiftung arbeitet in ihrem empowering people. Network seit vielen Jahren mit renommierten international aktiven Organisationen wie zum Beispiel MIT D-Lab, adelphi, Intellecap oder Engineering for Change zusammen, erarbeitet gemeinsam mit ihnen Angebote für Sozialunternehmer, teilt Wissen, Netzwerke und Kommunikationskanäle.

Wie wirksam ist das empowering people. Network? Kann es durch seine Angebote tatsächlich Organisationen unterstützen, die mit ihren Technologien die Grundversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern? 2017 hat das Centrum für Evaluation (CEval GmbH) das Netzwerk für Sozialunternehmer evaluiert: Neben Online-Befragungen und detaillierten Fallstudien wurden Experteninterviews sowie Fokusgruppendiskussionen mit Akteuren aus dem Umfeld des Netzwerks, Vertretern ähnlicher Netzwerke und vor allem mit den Mitgliedsorganisationen selbst geführt. Für die Analyse wurden die DAC-Kriterien der OECD angewendet.

Wichtigste Ergebnisse der CEval Evaluation

Die Bilanz: Entscheidend für den Erfolg des Netzwerks sind die Menschen – die Gründer und Geschäftsführer der Mitgliedsorganisationen, ihre Teams wie auch die für das Programm Verantwortlichen innerhalb der Siemens Stiftung. Als besonders wirksam bewerteten die Befragten die persönliche, langfristig angelegte Betreuung sowie den Austausch und die Kooperationsmöglichkeiten der Erfinder untereinander. Offline-Trainings wurden besonders positiv bewertet, weshalb diese in Zukunft verstärkt werden. Themenwünsche der Mitglieder werden soweit möglich in das Angebot integriert.

Die Solutions Database zeigt die sozialunternehmerischen Innovationen aller Mitglieder des empowering people. Networks. Die acht Kategorien der Datenbank decken wichtige Bereiche der Grundversorgung ab. Sie beziehen sich auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und konzentrieren sich auf Bereiche die zur Armutsbekämpfung und für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen Voraussetzung sind.

Programmleitung empowering people. Network

Carola Schwank

+49 913 9207 910

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