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CHANGING PLACES / ESPACIOS REVELADOS in Chile

Verbindung von Kunst, kulturellem Erbe und Gemeinschaft

Iván Navarro und Courtney Smith entwicktelten eine performative Skulptur, die Kommunikation ermöglichte und Gemeinschaft neu auslotete.
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Der Komponist Sebastian Jatz zog in einem mehrteiligen Projekt Klanglinien durch die Stadt.
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Daniel Lie verwandelte ein verlassenes Haus mit vorgefundenen Materialien und Pflanzen in einen Ort der Lebendigkeit und Vergänglichkeit.
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Kulturgut, Kunst und Gemeinschaft – 2016 fand CHANGING PLACES im Stadtviertel Yungay im Zentrum von Santiago de Chile statt.
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„Warum so viel Gleichgültigkeit Fremden gegenüber?” MilM2 ließ die Bewohner des Viertels Fragen an ihre Nachbarn formulieren.
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Zur Eröffnung auf der Plaza Yungay läuteten in einer Klanginstallation nach 7 Jahren wieder die Glocken von San Saturnino.
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„Sueño Americano” („American Dream”) – Elf Basketballkörbe, Symbol amerikanischer Populärkultur, wurden an Gebäuden in unerreichbarer Höhe installiert.
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Cristobal Palma spiegelte die Rückseite eines Raums, so dass die Besucher ihr eigenes Verhältnis zum Raum überdenken konnten.
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Impressionen von CHANGING PLACES in Santiago de Chile.
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Vom 7. bis 17. April 2016 wurde Santiago de Chile zu einem künstlerischen Experimentierfeld, auf dem die Beziehung von Kunst, kulturellem Erbe und Gemeinschaft ausgelotet wurde. Installationen, Performances und andere künstlerische Arbeiten verwandelten leer stehende Gebäude und Plätze in Erfahrungsräume. Inmitten der Stadt, im historischen Stadtviertel Yungay, entstand ein Resonanzraum für den fragilen Zusammenhalt der Gesellschaft. Er lenkte den Blick auf die Nachbarschaft und warf die Frage auf: Wer ist unser Nachbar und was teile ich mit der Person neben mir?

Das Zusammentreffen von Leerstand, Immigration, Entwicklungsdruck

Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt, ist Barrio Yungay das erste geplante Viertel der Stadt. Abwanderung und Verfall, Erdbeben, wirtschaftliche Krisen und politische Konflikte zeichneten das Viertel in den letzten Dekaden. Durch Aktionen der Nachbarschaft konnten zuletzt einige Gebäude erhalten werden. Das Zusammentreffen von Leerstand und Spekulation, Immigration und sozialer Separation, von Stillstand und Entwicklungsdruck ist heute exemplarisch und fordert zu einem Perspektivwechsel geradezu heraus.

Orte, die fast vergessen waren

Im nördlichen Teil des Bezirks befand sich der Bahnhof, der Santiago unter anderem mit der Küstenstadt Valparaíso verband. Eine der Interventionen ließ diesen kaum mehr bekannten Ort wieder aufleben. Andere befassten sich mit einer ehemaligen Metallhütte, mit verlassenen Wohnhäusern, abgebrannten Häusern, einem ungenutzten Theater oder einer Metrostation, die gebaut, aber nie in Betrieb genommen wurde. In rund zwanzig Gebäuden und städtischen Räumen nahmen Künstler aus Chile und anderen Teilen der Welt die Fäden buchstäblich in die Hand.

Eine neue Beziehung zur Stadt aufbauen

Das elftägige Programm mit Installationen und performativen Aktionen verknüpfte drei programmatische Ringe: Individuelle künstlerische Werke, partizipative Arbeiten mit Nachbarschaften und ergänzende Aktivitäten mit Nachhaltigkeitsinitiativen, die über den Präsentationsraum hinausreichen.

Künstler*innen

Magdalena Arau, Abraham Cruzvillegas, Ducci & Ducci, Nicolás Grum, Beatrice di Girolamo, Ant Hampton, Britt Hatzius, Raúl Hott, Sebastián Jatz, Ronald Kay, Daniel Lie, Ken Lum, Javier Mansilla, Eva Meyer-Keller, Rabih Mroué, Valentina Muhr, Ivan Navarro & Courtney Smith, Mario Navarro, Javiera Peón-Veiga, Cristóbal Palma, Amanda Piña, Cristián Plana, Catalina Pollak, Pilar Quinteros, Raqs Media Collective, Prem Sarjo, Reinhardt Schultz, Maria Siebald, Meg Stuart, Ariztía Lab, Grupo Grifo, 12na, MICH, MilM2, New Indie, Taller Fermín Vivaceta, Ediciones Pizarra, Eco Barrio Yungay

In Zusammenarbeit mit:

Municipalidad de Santiago, Municipalidad de Providencia, escenalborde, Junta de Vecinos Barrio Yungay, Escuella Taller Fermín Vivaceta, DUOC, Universidad Diego Portales, Universidad de Chile, Goethe-Institut Chile und weiteren Partnern.

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