Gründung der Music in Africa Foundation am 26. Juli 2013 in Nairobi, Kenia
Gründung der Music In Africa Foundation am 26. Juli 2013 in Nairobi, Kenia
© Ts‘eliso Monaheng

Auftakt-Konferenz im August 2011

Aus zwölf afrikanischen Ländern waren Vertreter aus verschiedenen Bereichen des Musiksektors zu einer Auftakt-Konferenz in Johannesburg zusammengekommen, um Interessen und Bedürfnisse zu diskutieren und erste praxisorientierte Schritte für musicinafrica.net einzuleiten. Trotz der unterschiedlichen Beschäftigungsfelder der Teilnehmer herrschte Einigkeit: Wir brauchen eine Plattform mit aussagekräftigen und zuverlässigen Informationen zum Musikschaffen in Afrika. Wir wollen uns stärker vernetzen.

Vom Konzept in die Umsetzung

Auf einem Treffen mit afrikanischen Musikexperten, das parallel zum Musikfestival Sauti za Busara auf Sansibar im Februar 2012 stattfand, wurden die inhaltlichen, strukturellen und technischen Fragen der zukünftigen Plattform geklärt. Wenige Monate später, im Mai 2012, wurde Eddie Hatitye, Musikwissenschaftler aus Zimbabwe, als Projektmanager ernannt. In der Folge wurde an der Realisierung der Plattform gearbeitet und das Konzept auf verschiedenen Konferenzen und Messen einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Die technische Entwicklung und Umsetzung erfolgte in Senegal und Südafrika.

Projektmanager Eddie Hatitye
Projektmanager Eddie Hatitye
© Eddie Hatitye

Gründung der Music In Africa Foundation

Im Juli 2013 wurde in Nairobi, Kenia, ein weiterer entscheidender Schritt zur Verankerung des Projekts durch die Konstituierung der Music In Africa Foundation gegangen. Zum Vorsitzenden wählte die Versammlung den Musikjournalisten und -kritiker Ribio Nzeza aus Kinshasa, DRC. An der inhaltlichen Ausgestaltung der Online-Plattform arbeiten seitdem ausgewählte Regionaleditoren aus den fünf Fokusländern Demokratische Republik Kongo, Kenia, Nigeria, Senegal und Südafrika. Weltweite Unterstützung findet Music In Africa zudem durch ein dynamisches Team von mehr als 100 professionellen Musikern, Wissenschaftlern, Journalisten, Managern, Pädagogen und Vermittlern im Bereich Musik.

Launch der Online-Plattform im September 2014

Seit September 2014 werden die verschiedenen Bereiche der Website nach und nach freigeschaltet. Derzeit sind Informationen für die Länder Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Republik Kongo, Kenia, Madagaskar, Malawi, Mali, Namibia, Nigeria, Ruanda, Senegal, Simbabwe, Südafrika, Tansania und Uganda abrufbar. Im Jahr 2016 kommen voraussichtlich Informationen für die Länder Äthiopien, Benin, Eritrea, Gabun, Kamerun, Mali, Mauritius, Sambia, Swasiland, Togo und Tschad hinzu.

Vernetzung mit Partnern auf dem Kontinent
 
Seit ihrer Gründung 2013 konnte die Music In Africa Foundation bedeutende Partnerschaften mit Akteuren auf dem afrikanischen Kontinent schließen, aus denen verschiedene Offline-Events und Trainings entstehen.