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MOVIMIENTO SUR

Jährliche Akademien von MOVIMIENTO SUR

MOVIMIENTO SUR startete im Sommer 2012 in Valparaíso, Chile, und findet seitdem einmal im Jahr als temporäre Akademie mit Laboratorien, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Aufführungen statt.

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MOVIMIENTO SUR 2013: 18.11. – 1.12.2013 in Valparaíso / Chile

Eszter Salamon: Dance for Nothing
© Alain Roux

Die zweite internationale Sommerakademie MOVIMIENTO SUR legt den Schwerpunkt auf zeitgenössische Choreographie und interdisziplinäre Zusammenarbeit entlang aktueller Mobilitätsthemen in Kunst und Gesellschaft. Valparaíso, die einst bedeutende chilenische Hafenstadt, in der die Akademie stattfindet, bietet mit ihrer speziellen geographischen Lage und sozialen Schichtung dafür ein interessantes Umfeld. Die Stadt erstreckt sich auf 45 Hügeln und stellt mit ihren teils defekten historischen Stadtseilbahnen und schiefen Treppen eine besondere Herausforderung an die Mobilität der Menschen dar. Choreografen, Architekten, Soziologen und Künstler verschiedener Kunstsparten nehmen diesen Ort und seine soziale Struktur zur Grundlage ihrer Feldforschung. In einem zweiwöchigen Laboratorium arbeiten sie gemeinsam an Fragen, die sich aus dem Zusammenspiel von Stadtentwicklung und Kunstproduktion ergeben. Ergebnisse dieser Recherche werden im zweiten Teil des Laboratoriums für neue künstlerische Ansätze produktiv gemacht.

Mit einem modular aufgebauten Intensivprogramm zu choreographischer Komposition, Konzeptentwicklung und Dramaturgie richtet sich die Sommerakademie weiterhin an Nachwuchskünstler aus Lateinamerika. Ihnen stehen in produktionsorientierten Workshops erfahrende Theatermacher aus Europa und Südamerika zur Seite und geben Impulse für die Verwirklichung ihrer Ideen. Im Rahmen einer umfangreichen Exzellenzinitiative vergibt das Goethe-Institut dabei Stipendien an Künstler aus allen lateinamerikanischen Ländern, in denen es Institute hält, und befördert so den innerlateinamerikanischen Dialog. Ein flankierendes Seminar zur kulturellen Vermittlungsarbeit an Nicht-Tänzer richtet sich an Lehrer und Kulturvermittler.

Im öffentlichen Programm der Sommerakademie mit Vorträgen und Aufführungen sind wegweisende künstlerische Handschriften aus Brasilien, Argentinien und Europa zu sehen: Bruno Beltrão transformiert das urbane Bewegungsvokabular zu atemberaubenden Choreographien. Mit Forschergeist und Humor lenkt Xavier Le Roy in seinen Aufführungen den Blick auf gesellschaftliche Strukturen und Zusammenhalt. Diana Szeinblum findet für emotionale Zustände eine subtile Körpersprache. Die in Berlin lebende ungarische Choreografin Eszter Salamon erzeugt mit John Cage‘s Sprachmusik einen gemeinsamen Erfahrungsraum für das Hier und Jetzt.

Auch junge chilenische Künstler erhalten in einem eintägigen Programm die Chance, ihr Werk zu präsentieren und sich mit den internationalen Teilnehmern der Akademie zu vernetzen.

Die zweite Sommerakademie in Chile ist eine Initiative der Siemens Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Consejo Nacional de la Cultura y las Artes de Chile, Escenalborde, dem Goethe-Institut Santiago und dem Parque Cultural de Valparaíso.