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Forschungsnetzwerk IRENE I SEE

Sozialunternehmen im wissenschaftlichen Fokus

Porträts der Universitäten und der Forschungsprojekte

IRENE|SEE erforscht Problemstellungen rund um Social Economic Empowerment anhand von konkreten Beispielen aus Wirtschaft, Politik, Soziologie und Urbanistik. Innerhalb des Netzwerks werden Promotionen von sechs Doktoranden an verschiedenen Universitäten gefördert und betreut. 

Ein verstärkter Fokus gilt dabei der Erarbeitung unternehmerischer Lösungen sozialer Probleme. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Universitäten und die Forschungsprojekte der Doktoranden:

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Die staatlich anerkannte, private Stiftungsuniversität in Friedrichshafen widmet seit einigen Jahren einen ihrer Forschungsschwerpunkte der Zukunft der Zivilgesellschaft. Im Forschungsverbund Zukunft der Zivilgesellschaft werden einzelne Forschungsstränge wie „Corporate Social Responsibility“ und „Social Entrepreneurship“ zusammengeführt. Zudem hat ein weiteres Institut seine Arbeit aufgenommen: das Civil Society Center (CiSoC) für deutschsprachige Sozialunternehmensforschung und für internationale Länderstudien der Zivilgesellschaft und der ökonomischen Selbstentwicklungspotentiale.

Im Rahmen von IRENE I SEE beginnt im Herbst 2013 eine umfangreich angelegte Studie, bei der über 800 Sozialunternehmen und Sozialinvestoren aus Kenia, Kolumbien, Mexico und Südafrika zu Themen wie Organisation, Finanzierung und Managementstil befragt werden. Da es bisher kaum Forschung zum Thema „Institutionalisierung von Sozialunternehmen“ gibt, erhofft man sich von den Ergebnissen der Studie neue Erkenntnisse zu Sozialunternehmen aus einer ganzheitlichen Perspektive heraus.

Wissenschaftliche Koordinatorin von IRENE I SEE: Dr. Lisa Hanley

Dr. Lisa Hanley
Dr. Lisa Hanley

IRENE I SEE wird von Dr. Lisa Hanley am Civil Society Center der Zeppelin Universität koordiniert.

Die Wissenschaftlerin interessiert insbesondere, wie Sozialunternehmen zur Verbesserung der Grundversorgung in Lateinamerika und Afrika beitragen und welche Rolle sie dabei im Spannungsfeld von Öffentlich und Privat einnehmen. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Sozialunternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen den Staat oder aber auch den privaten Sektor ergänzen, mit ihm konkurrieren oder zusammenarbeiten.

Darüber hinaus forscht Lisa Hanley zur sozialen, ökonomischen und demokratischen Entwicklung von Städten – insbesondere in Lateinamerika. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zur Urbanisierung und Globalisierung. Im Rahmen von IRENE I SEE bietet sie mehrere Seminare an, u.a. zu den Themen „Political Economy of Development Administration“ oder „Managing Public Services in Developing Countries and the Dynamics of Urbanization”.

Dr. Lisa Hanley

Lisa Hanley absolvierte einen PhD in „City and Regional Planning“ an der Cornell University, einen MA in Geographie an der University of Texas sowie einen BA in „International Affairs“ an der George Washington University. Die gebürtige New Yorkerin ist Stipendiatin der Ford Foundation sowie der Fulbright Commision und arbeitete im Rahmen ihrer Auslandsforschungsaufenthalte als wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Center for the Study of the City“ in FLACSO, Ecuador. Als ehemalige Project Associate des „Comparative Urban Studies Project“ am „Woodrow Wilson International Center for Scholars“ in Washington, D.C., war Hanley im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit sowie der Urbanistik tätig.

Lisa Hanley absolvierte einen PhD in „City and Regional Planning“ an der Cornell University, einen MA in Geographie an der University of Texas sowie einen BA in „International Affairs“ an der George Washington University. Die gebürtige New Yorkerin ist Stipendiatin der Ford Foundation sowie der Fulbright Commision und arbeitete im Rahmen ihrer Auslandsforschungsaufenthalte als wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Center for the Study of the City“ in FLACSO, Ecuador. Als ehemalige Project Associate des „Comparative Urban Studies Project“ am „Woodrow Wilson International Center for Scholars“ in Washington, D.C., war Hanley im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit sowie der Urbanistik tätig.

Forschungsprojekt „Empowerment through Market-Orientation – The Institutionalization of Social Businesses in Developing Markets”

Aline Wachner & Prof. Dr. Jansen
Aline Wachner & Prof. Dr. Jansen

Die Doktorandin Aline Wachner untersucht marktorientierte Sozialunternehmen, die Produkte und Dienstleistungen zur Befriedigung grundlegender Bedürfnisse von Einkommensgruppen am Fuß der Einkommenspyramide bereitstellen und dabei eine hybride, also sowohl soziale als auch ökonomische, Wertschöpfung anstreben. In ihrer vergleichenden Studie zur Institutionalisierung von Sozialunternehmen in Kolumbien, Mexiko, Kenia und Südafrika beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Sozialunternehmen das rhetorisch aufgeladene Konzept der Marktorientierung in der Realität von Entwicklungsländern umsetzen.

Welche Finanzierungsstrukturen bewähren sich für eine erfolgreiche Vereinbarung von sozialer und finanzieller Wertschöpfung? Welche Legitimationsstrategien wenden Sozialunternehmen an, um Erwartungen, die möglicherweise im Konflikt miteinander stehen, zu befriedigen? Diesen Kernfragen geht Aline Wachner nach, indem sie auf die neoinstitutionalistische Organisationstheorie zurückgreift.

Doktorandin Aline Wachner

Während ihres Studiums der Kulturwirtschaft / International Cultural and Business Studies an der Universität Passau arbeitete Aline Wachner bei einer auf Corporate Responsibility spezialisierten Beratungsgesellschaft in Hamburg und München. Nach ihrem Diplomabschluss 2009 war sie als Mitarbeiterin beim Grameen Creative Lab in Wiesbaden tätig, einem Think Tank für Sozialunternehmen. Seit Mai 2011 ist Aline Wachner wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Civil Society Center der Zeppelin Universität.

Während ihres Studiums der Kulturwirtschaft / International Cultural and Business Studies an der Universität Passau arbeitete Aline Wachner bei einer auf Corporate Responsibility spezialisierten Beratungsgesellschaft in Hamburg und München. Nach ihrem Diplomabschluss 2009 war sie als Mitarbeiterin beim Grameen Creative Lab in Wiesbaden tätig, einem Think Tank für Sozialunternehmen. Seit Mai 2011 ist Aline Wachner wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Civil Society Center der Zeppelin Universität.

Doktorvater Prof. Stephan A. Jansen

Stephan Jansen ist ordentlicher Professor am "Lehrstuhl für Strategische Organisation & Finanzierung | SOFI" und Gründungsdirektor  des "Cicil Society Center | CiSoC" an der Zeppelin Universität, Deutschland, wo er als Gründungspräsident und Geschäftsführer von Mai 2003 bis September 2014 tätig war. Für 2016 hat Stephan Jansen eine Professur für Management, Innovation und Finance an der Karlshochschule, Karlsruhe angenommen und ist Inhaber des Lehrstuhls "Philanthropy and Civil Society (PhiCS)". Er hat über 200 Publikationen veröffentlicht (darunter 21 Bücher und herausgegebene Anthologien), insbesondere in den Bereichen Organisation, Netzwerk- und Management-Theorie, Fusionen sowie Analysen der Bildungssysteme. Jansen war Gastwissenschaftler an der Stanford  University (1999, 2010, 2014/15) und an der Harvard Business School (2000/2001).

Stephan Jansen ist ordentlicher Professor am "Lehrstuhl für Strategische Organisation & Finanzierung | SOFI" und Gründungsdirektor  des "Cicil Society Center | CiSoC" an der Zeppelin Universität, Deutschland, wo er als Gründungspräsident und Geschäftsführer von Mai 2003 bis September 2014 tätig war. Für 2016 hat Stephan Jansen eine Professur für Management, Innovation und Finance an der Karlshochschule, Karlsruhe angenommen und ist Inhaber des Lehrstuhls "Philanthropy and Civil Society (PhiCS)". Er hat über 200 Publikationen veröffentlicht (darunter 21 Bücher und herausgegebene Anthologien), insbesondere in den Bereichen Organisation, Netzwerk- und Management-Theorie, Fusionen sowie Analysen der Bildungssysteme. Jansen war Gastwissenschaftler an der Stanford  University (1999, 2010, 2014/15) und an der Harvard Business School (2000/2001).

Forschungsprojekt „Cooperation or Distortion? Analyzing impact and traditional investors in Kenya“

Tim Weiss & Prof. Dr. Helmut Willke
Tim Weiss & Prof. Dr. Helmut Willke

Tim Weiss arbeitet seit Januar 2013 an seiner Dissertation mit dem Arbeitstitel „Cooperation or Distortion? Analyzing impact and traditional investors in Kenya“ an der Zeppelin Universität. Der Forschungsfokus der Arbeit liegt in Ostafrika und behandelt das Thema Sozialinvestition versus traditionelle Investments. Insbesondere wird er die Länder Äthiopien und Kenia in den Blick nehmen. Bedingt durch die unterschiedlichen Intensitäten der Liberalisierung ihrer Volkswirtschaften bieten sich in Kenia und Äthiopien gänzlich verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen. Tim Weiss wird sich mit diesen Unterschieden auf Unternehmens- und Investorenebene auseinandersetzen und somit zu einem tiefergehenden Verständnis der Besonderheiten des ostafrikanischen Marktes beitragen.

Doktorand Tim Weiss

Tim Weiss hat sich neben seinem BWL-Studium in Wien intensiv mit der internationalen Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt. Nach dem Bachelorabschluss arbeitete er zwei Jahre für verschiedene internationale und bilaterale Organisationen im Projektmanagement und als Consultant in Kenia sowie in Äthiopien. Er setzte sich während dieser Zeit praktisch mit der internationalen Nothilfe und ländlicher Wirtschaftsentwicklung auseinander. Während seines Masterstudiums an der Zeppelin Universität setzte er seine Erfahrungen in den wissenschaftlichen Kontext und konzentrierte sich zunehmend auf soziale Unternehmen und internationale Investoren in Ostafrika.

Tim Weiss hat sich neben seinem BWL-Studium in Wien intensiv mit der internationalen Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt. Nach dem Bachelorabschluss arbeitete er zwei Jahre für verschiedene internationale und bilaterale Organisationen im Projektmanagement und als Consultant in Kenia sowie in Äthiopien. Er setzte sich während dieser Zeit praktisch mit der internationalen Nothilfe und ländlicher Wirtschaftsentwicklung auseinander. Während seines Masterstudiums an der Zeppelin Universität setzte er seine Erfahrungen in den wissenschaftlichen Kontext und konzentrierte sich zunehmend auf soziale Unternehmen und internationale Investoren in Ostafrika.

Doktorvater Prof. Dr. Helmut Willke

Helmut Willke studierte Rechtswissenschaft und Soziologie in Tübingen und Köln. Er lehrte seit 1983 Soziologie an der Universität Bielefeld; seit 2002 war er dort Professor für Staatstheorie und Global Governance. 1994 wurde seine Arbeit mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Seit 2008 ist Willke an der Zeppelin Universität Professor am Lehrstuhl für Global Governance. Willkes Forschungsschwerpunkte sind Systemtheorie, Staatstheorie, globale Steuerungsregime und Wissensmanagement. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählt eine dreibändige Einführung in die Systemtheorie. Seine langjährige Beratungserfahrung in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zeigt, dass seine Forschungskenntnisse nicht nur über seine diversen Bücher in die Gesellschaft zurückfließen.

Helmut Willke studierte Rechtswissenschaft und Soziologie in Tübingen und Köln. Er lehrte seit 1983 Soziologie an der Universität Bielefeld; seit 2002 war er dort Professor für Staatstheorie und Global Governance. 1994 wurde seine Arbeit mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Seit 2008 ist Willke an der Zeppelin Universität Professor am Lehrstuhl für Global Governance. Willkes Forschungsschwerpunkte sind Systemtheorie, Staatstheorie, globale Steuerungsregime und Wissensmanagement. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählt eine dreibändige Einführung in die Systemtheorie. Seine langjährige Beratungserfahrung in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zeigt, dass seine Forschungskenntnisse nicht nur über seine diversen Bücher in die Gesellschaft zurückfließen.