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Forschungsnetzwerk IRENE I SEE

Porträts der Universitäten und der Forschungsprojekte

IRENE|SEE erforscht Problemstellungen rund um Social Economic Empowerment anhand von konkreten Beispielen aus Wirtschaft, Politik, Soziologie und Urbanistik. Innerhalb des Netzwerks werden Promotionen von sechs Doktoranden an verschiedenen Universitäten gefördert und betreut. 

Ein verstärkter Fokus gilt dabei der Erarbeitung unternehmerischer Lösungen sozialer Probleme. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Universitäten und die Forschungsprojekte der Doktoranden:

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Sozialunternehmen im wissenschaftlichen Fokus

Die EGADE Business School ist die Graduate Business School des Monterrey Institute of Technology mit Standorten in Mexiko-Stadt und Monterrey. Sie bildet Führungskräfte mit Unternehmer- und Innovationsgeist aus, die ethisch und international wettbewerbsfähig und in der Lage sind, Unternehmen und Institutionen zu gründen und umzugestalten, welche die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ihrer Gemeinden voranbringen. Der solide Ruf der Hochschule basiert auf ihrem innovativen Bildungsmodell, der Qualität der Lehre, ihren Forschungserfolgen und der globalen unternehmerischen Vision, die sie ihren Studierenden vermittelt.

Dieser Ruf wird durch einige Auszeichnungen ergänzt, die die EGADE Business School für ihre herausragenden Leistungen erhalten hat. So war sie die erste Wirtschaftshochschule in Mexiko, die von mehreren im Bildungssektor für ihre hohen Qualitätsstandards anerkannten internationalen Akkreditierungsinstitutionen mit der begehrten „Triple Crown“ bewertet wurde (AACSB, AMBA, EQUIS). Damit gehört die Hochschule zu der auserwählten Gruppe von einem Prozent Business Schools weltweit, die alle drei Akkreditierungen halten.

Forschungsprojekt „Empowerment through Development: Integrating Low Income Sector in the Value Chain”

Mario Dávila & Prof. Gerardo Lozano
Mario Dávila & Prof. Gerardo Lozano
© Siemens Stiftung, Fotograf: Sebastian Isacu

Mario Dávilas Forschungsarbeit beschäftigt sich mit der Identifikation von relevanten Faktoren, die zum wirtschaftlichen und sozialen Selbstbefähigung  von Unternehmern mit geringem Einkommen beitragen und es ihnen so ermöglichen, als Lieferanten in die Wertschöpfungskette multinationaler Unternehmen integriert zu werden. Die Bemühungen zur Verminderung der Armut haben in der letzten Zeit zugenommen, dennoch wurden keine entscheidenden Veränderungen erreicht. Multinationale Konzerne (Multinational Companies, MNCs) wurden aufgefordert, Produkte und Dienstleistungen für die armen Bevölkerungsschichten zu entwickeln. Dieses Marktsegment wird als Basis der Einkommenspyramide (Base of the Pyramid, BoP) bezeichnet.

Die Aussicht auf einen Vermögenszuwachs am unteren Ende der Einkommenspyramide zog sofort die Aufmerksamkeit von Fachleuten, Akademikern wie Praktikern, auf sich. In der Unternehmenswelt sind zahlreiche Initiativen im Sinne des BoP-Ansatzes entstanden. Mit einigen Ausnahmen haben sie jedoch gezeigt, dass das vermeintliche Vermögen an der Basis der Pyramide nicht existiert. Einige Forscher vertraten die Auffassung, dass die tatsächliche Lösung zur Beseitigung oder zumindest zur Verringerung der Armut nicht darin besteht, arme Bevölkerungsschichten als Kunden anzusehen, sondern sie stattdessen als Lieferanten in die Wertschöpfungskette zu integrieren. Einige erfolgreiche Beispiele, bei denen Lieferanten mit geringem Einkommen in die Wertschöpfungskette integriert wurden, sind in Mexiko Sigma Alimentos mit dem Projekt „Fomento Lechero“, Danone mit dem Projekt „Margarita“ und Starbucks mit dem C.A.F.E.-Projekt. Die Forschungsmethode der Studie besteht in der Analyse zahlreicher Fallbeispiele.

Doktorand Mario Davila

Mario Dávila hat einen Masterabschluss in Business Administration der EGADE Business School und einen Bachelorabschluss der Universidad Tec Milenio. Seit Januar 2010 ist er Promotionsstudent im Studiengang Business Administration and Management an der EGADE Business School. Mario Dávila hat Erfahrungen in Akkreditierungsprozessen und arbeitete als Dozent an der Universidad Tec Milenio tätig. An der Universidad Tex Milenio gab er außerdem Kurse zu grundlegender Algebra, analytischer Geometrie, Trigonometrie und Differenzialrechnung.

Mario Dávila hat einen Masterabschluss in Business Administration der EGADE Business School und einen Bachelorabschluss der Universidad Tec Milenio. Seit Januar 2010 ist er Promotionsstudent im Studiengang Business Administration and Management an der EGADE Business School. Mario Dávila hat Erfahrungen in Akkreditierungsprozessen und arbeitete als Dozent an der Universidad Tec Milenio tätig. An der Universidad Tex Milenio gab er außerdem Kurse zu grundlegender Algebra, analytischer Geometrie, Trigonometrie und Differenzialrechnung.

Doktorvater Prof. Gerardo Lozano

Prof. Gerardo Lozano promovierte in Betriebswirtschaft am ITESM (Institut für Technologische und Höhere Studien Monterrey) und erhielt eine Postdoktorandenstelle mit Spezialisierung auf Sozialunternehmen an der Harvard Business School. Seit 1982 unterrichtet er als Professor am Tecnológico de Monterrey und seit 1998 an der EGADE Business School. Er war als Berater für verschiedene Unternehmen in Mexiko tätig. Außerdem hat er zu Themen wie Corporate Social Responsibility, Marketing und Agribusiness geforscht. Gerardo Lozano ist Leiter des Social Enterprise Knowledge Network (SEKN) und des Inter-American Network of Corporate Social Responsibility in Mexiko und arbeitet derzeit als Berater im Bereich Corporate Social Responsibility für verschiedene Unternehmen.

Prof. Gerardo Lozano promovierte in Betriebswirtschaft am ITESM (Institut für Technologische und Höhere Studien Monterrey) und erhielt eine Postdoktorandenstelle mit Spezialisierung auf Sozialunternehmen an der Harvard Business School. Seit 1982 unterrichtet er als Professor am Tecnológico de Monterrey und seit 1998 an der EGADE Business School. Er war als Berater für verschiedene Unternehmen in Mexiko tätig. Außerdem hat er zu Themen wie Corporate Social Responsibility, Marketing und Agribusiness geforscht. Gerardo Lozano ist Leiter des Social Enterprise Knowledge Network (SEKN) und des Inter-American Network of Corporate Social Responsibility in Mexiko und arbeitet derzeit als Berater im Bereich Corporate Social Responsibility für verschiedene Unternehmen.