IRENE SEE
Das internationale Forschungsnetzwerk IRENE I SEE erforscht die Wirkungsformen von Sozialunternehmen und erarbeitet praktische Handlungsempfehlungen.

Wie bekämpft man Armut mit den Mitteln des Marktes? Worin besteht das Soziale eines Unternehmens und wie verhält sich dazu das Ökonomische? Wie verändern Sozialunternehmen die Landschaft der Entwicklungszusammenarbeit und wie beeinflussen sie die lokalen Kontexte? Um diese und weitere Fragen zu ergründen und Entscheidungshilfen für die Praxis zu entwickeln, hat die Siemens Stiftung zusammen mit der Zeppelin Universität Friedrichshafen das International Research Network on Social Economic Empowerment (IRENE I SEE) für sozialwirtschaftliche Analysen gegründet.

Zusammen mit Partneruniversitäten in Äthiopien, Kolumbien, Mexiko und Südafrika konzentriert es sich auf die Erforschung von „Social Economic Empowerment“, dem Prozess der wirtschaftlichen Selbstbefähigung mit besonderem Fokus auf unternehmerische Lösungen für soziale Probleme. Neben anderen Netzwerkaktivitäten, wie z.B. der äthiopischen Summer School oder den South-South-Exchanges, wurde ein Graduiertenkolleg ins Leben gerufen. Gefördert werden sechs Promovenden aus fünf Ländern, die spezielle Fragestellungen zu Social Economic Empowerment in ihrem Land erforschen, Primärdaten sammeln, empirische Studien erstellen und eine Promotion verfassen.