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MINT-Bildung in Kenia

Zukunftsperspektiven und Visionen

Sie blicken in eine leuchtende Zukunft: Schüler der Mukarara Primary School in der Nähe von Nairobi.
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Klassen mit 80 oder mehr Schülern sind in Kenia keine Seltenheit. Forschendes Lernen eröffnet hier Chancen.
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Das Bildungsprogramm Experimento kommt an öffentlichen Schulen zum Einsatz.
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Das Ergebnis des Gelernten wird sofort sichtbar: Schüler erklären Nathalie von Siemens, wie ein LED-Licht funktioniert.
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Fit für die Zukunft: Gute Bildung vereint Innovation und Tradition.
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„I want to discover the planet and the stars and any other new things in the space“, wünscht sich Mercy Woruguru, ein Experimento-Grundschüler der Mukarara Primary School in Nairobi, für seine Zukunft in einem fortschrittlichen und friedlichen Kenia. Wirtschaftswachstum und eine sich rasant entwickelnde Digitalisierung machen das ostafrikanische Land zu einem Hoffnungsträger, vor allem für seine überwiegend jungen Menschen. Kreativ, tatkräftig und voller Ideen wollen sie die Zukunft des Landes mitgestalten und eigene Lebenschancen nutzen. Gute Voraussetzungen für Kenia, das sich mit der Agenda „Kenya Vision 2030“ wirtschaftlich, politisch und sozial zu einem Land mittleren Einkommens entwickelt.

Bildung und Ausbildung sind wichtige Eckpfeiler der „Kenya Vision 2030“. Neue Schulen, der Ausbau der Berufsausbildung, die Förderung digitaler Kompetenzen und eine grundlegende Überarbeitung der Lehrpläne sind nur einige der Themen, die in diesem Zuge angegangen werden.

  • Dreistufiges Bildungssystem: Primary School (8 Jahre), Secondary School (4 Jahre) und Hochschule (4 Jahre)
  • Ausgaben für Bildung: 5,2% des BIP (2017)
  • WEF Ranking Maths and Science Education: Platz 61 von 137 (2016-2017)
  • Wichtige Themen: Gute Bildung für steigende Schülerzahlen im staatlichen Schulsystem; Ausbildungs- und Job-Perspektiven für die überwiegend jungen Menschen

Um strategische Visionen zu realisieren und die Wünsche junger Menschen zu erfüllen, braucht es eine fundierte naturwissenschaftlich-technische Bildung, die sich durch zeitgemäßes Lehren und Lernen an den Möglichkeiten einer digitalen und globalen Welt orientiert. Mit unserem Engagement wollen wir zeitgemäße MINT-Bildung in Kenia fördern und so Zukunftsperspektiven schaffen.

Internationales Bildungsprogramm Experimento

Mit Experimento ist die Siemens Stiftung seit 2014 in Kenia vornehmlich in Nairobi und Umgebung operativ tätig. Die Verbreitung und Vermittlung der Programminhalte erfolgt über Multiplikatoren: Lokale Pädagogen, die vor Ort in Fortbildungen zu den didaktischen und methodischen Ansätzen von Experimento geschult werden. Anschließend vermitteln sie ihr Wissen an die Lehrkräfte von weiteren Schulen. Das große Plus: Das Bildungsprogramm zahlt mit seinem Ansatz des forschenden Lernens direkt auf die Ziele des neuen Bildungsplans in Kenia ein, der großen Wert auf praxisorientierten Unterricht legt. Das Bildungsministerium unterstützt somit das Programm tatkräftig.

»Learners have to be able to relate science with life. So science is not an utopian idea.«

Bildung in Afrika

Rebecca Ottmann

+49 174 155 94 83

Länderinformationsportal der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) Gmbh

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