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Forschungsnetzwerk IRENE I SEE

Porträts der Universitäten und der Forschungsprojekte

IRENE|SEE erforscht Problemstellungen rund um Social Economic Empowerment anhand von konkreten Beispielen aus Wirtschaft, Politik, Soziologie und Urbanistik. Innerhalb des Netzwerks werden Promotionen von sechs Doktoranden an verschiedenen Universitäten gefördert und betreut. 

Ein verstärkter Fokus gilt dabei der Erarbeitung unternehmerischer Lösungen sozialer Probleme. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Universitäten und die Forschungsprojekte der Doktoranden:

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Sozialunternehmen im wissenschaftlichen Fokus

Seit 1972 werden an der UASM Führungskräfte darin ausgebildet, private, öffentliche und soziale Organisationen auf nationaler wie internationaler Ebene zu gründen, zu analysieren, umzugestalten und weiterzuentwickeln. Mit einem breit gefächerten Studienangebot zählt die Universität zu den führenden Hochschulen in Lateinamerika und wurde von den drei weltweit renommiertesten Akkreditierungsagenturen mit den Auszeichnungen AACSB, EQUIS und AMBA bewertet (auch bekannt als „Triple Crown“).

Dank der über 60 Vollzeit-Lehrkräfte, einem Schwerpunkt auf Forschung und Publikation im Bereich innovativer Management-Themen sowie einem zukunftsweisenden Strategie- und Wettbewerbszentrum konnte sich die UASM eine bedeutende Position in der regionalen Wirtschaft sichern und ihre Kontakte zu den besten nationalen und internationalen Unternehmen nachhaltig ausbauen. Hinzu kommt die starke internationale Ausrichtung der Hochschule, die in zahlreichen Initiativen deutlich wird, darunter Austausch- und Doppeldiplomprogramme, internationale Studiengänge, Gastdozenten und gemeinsame Projekte mit internationalen Partnern.

Forschungsprojekt „Management in cross-sector alliances, a learning approach: empirical evidence from a developing country

Prof. Dr. Gutierrez & J. H. Díaz Ramírez
Prof. Dr. Gutierrez & J. H. Díaz Ramírez
© Siemens Stiftung, Fotograf: Sebastian Isacu

Julia Helena Díaz Ramírez' Forschung zielt darauf ab, die Beziehung zwischen der Bildung intersektoraler sozialer Allianzen und der Entwicklung und Skalierung sozialer Innovationen zu verstehen. Mit verschiedenen Ansätzen werden in dieser Forschungsarbeit Faktoren untersucht, die das transformative Potenzial von sozialen Unternehmungen fördern. Einer der Ansätze beschäftigt sich mit dem Thema der Skalierung und der Strategien zur Gewinnung komplementärer Ressourcen und Fähigkeiten, einschließlich der Entwicklung von Allianzen. Ein weiterer Ansatz führt aus, dass es zur Bildung von  Sozialunternehmen kommt, wenn die Möglichkeiten zur Schaffung und Verteilung sozialer Werte aufgegriffen werden und der soziale Auftrag eindeutig und zentral ist.

Außerdem besteht die Umgebung der Sozialunternehmen häufig aus einer Konfluenz von Akteuren aus verschiedenen Bereichen. Fließende Grenzen zwischen den Sektoren ermöglichen die Bildung von Allianzen zwischen Unternehmen, ohne dass Änderungen in ihrer institutionellen Identität erforderlich sind. Allianzen als Mechanismen, die neue Bereiche der Interaktion ermöglichen, wurden im gewinnorientierten Sektor bereits eingehend erforscht. Im Rahmen des sozialen Sektors wurde dieses Verhalten jedoch bislang nicht eingehend untersucht. Die Dissertation zielt darauf ab, die Beziehung zwischen der Bildung intersektoraler sozialer Allianzen und der Entwicklung und Skalierung sozialer Innovationen, die mit diesen Allianzen verbunden sind, zu verstehen. Der methodische Rahmen der Studie besteht in der vergleichenden Analyse zahlreicher Fallbeispiele von Unternehmensallianzen.

Doktorandin Julia Helena Díaz Ramírez

Julia Helena Díaz Ramírez schloss ihr Studium in Kolumbien mit einem Bachelor of Arts (B.A.) in Computer Science und einem Master of Science (M.Sc.) in Industrial Engineering ab. Seit 2010 absolviert sie ein Promotionsstudium in Wirtschaftswissenschaft an der Universidad de los Andes. Ihre Forschungsinteressen sind Bildung und Learning Communities. Sie unterrichtete zu Themen wie Organisationen und Systemdenken und war im öffentlichen Sektor in der Bildung und im E-Government tätig. Außerdem hat sie ehrenamtlich in einer Schule und Umweltstiftung in der Nähe von Bogotá gearbeitet.

Julia Helena Díaz Ramírez schloss ihr Studium in Kolumbien mit einem Bachelor of Arts (B.A.) in Computer Science und einem Master of Science (M.Sc.) in Industrial Engineering ab. Seit 2010 absolviert sie ein Promotionsstudium in Wirtschaftswissenschaft an der Universidad de los Andes. Ihre Forschungsinteressen sind Bildung und Learning Communities. Sie unterrichtete zu Themen wie Organisationen und Systemdenken und war im öffentlichen Sektor in der Bildung und im E-Government tätig. Außerdem hat sie ehrenamtlich in einer Schule und Umweltstiftung in der Nähe von Bogotá gearbeitet.

Doktorvater Prof. Dr. Roberto Gutiérrez Poveda

Prof. Dr. Roberto Gutiérrez Poveda promovierte in Soziologie an der Johns Hopkins University und ist seit 1995 Professor an der UASM.  Zwischen 2003 und 2008 war er Vorsitzender des Social Enterprise Knowledge Network (SEKN), einer Allianz von zehn Universitäten im iberoamerikanischen Raum.  Er unterrichtet im Bereich Unternehmensstrategie und hat wissenschaftliche Beiträge zu Sozialunternehmen, Partnerschaften, Bildung und nachhaltige Entwicklung in renommierten Zeitschriften veröffentlicht.

Prof. Dr. Roberto Gutiérrez Poveda promovierte in Soziologie an der Johns Hopkins University und ist seit 1995 Professor an der UASM.  Zwischen 2003 und 2008 war er Vorsitzender des Social Enterprise Knowledge Network (SEKN), einer Allianz von zehn Universitäten im iberoamerikanischen Raum.  Er unterrichtet im Bereich Unternehmensstrategie und hat wissenschaftliche Beiträge zu Sozialunternehmen, Partnerschaften, Bildung und nachhaltige Entwicklung in renommierten Zeitschriften veröffentlicht.