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Forschungsnetzwerk IRENE I SEE

Porträts der Universitäten und der Forschungsprojekte

IRENE|SEE erforscht Problemstellungen rund um Social Economic Empowerment anhand von konkreten Beispielen aus Wirtschaft, Politik, Soziologie und Urbanistik. Innerhalb des Netzwerks werden Promotionen von sechs Doktoranden an verschiedenen Universitäten gefördert und betreut. 

Ein verstärkter Fokus gilt dabei der Erarbeitung unternehmerischer Lösungen sozialer Probleme. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Universitäten und die Forschungsprojekte der Doktoranden:

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Sozialunternehmen im wissenschaftlichen Fokus

Die University of Stellenbosch Business School zählt zu Südafrikas führenden Wirtschaftshochschulen und bietet akkreditierte Postgraduiertenstudiengänge im Bereich Management an. Die USB besitzt alle drei Akkreditierungen – AACSB, EQUIS und AMBA – und wurde von der in Paris ansässigen Ratingorganisation Eduniversal in die Topkategorie der weltweit besten Business Schools gewählt. Zudem hat das Aspen Institute in Washington die USB im Rahmen ihres „Beyond Grey Pinstripes – Jenseits der Nadelstreifenanzüge“-Rankings für nachhaltigkeitsorientierte MBA-Programme in die Liste der weltweiten Top-100 aufgenommen.

Die USB stattet die Führungskräfte von morgen mit Spitzenqualifikationen aus, die sie für die Anforderungen nicht nur in Südafrika, sondern in der ganzen Welt rüsten. Schwerpunkt sämtlicher Studiengänge der Hochschule ist die Ausbildung und Entwicklung von Führungskräften.

Forschungsprojekt „An integrated approach to micro and small enterprise development as a tool for socio-economic empowerment in South Africa”

A. M. Mthimkhulu & Prof. Dr. Aziakpono
A. M. Mthimkhulu & Prof. Dr. Aziakpono
© Siemens Stiftung, Fotograf: Sebastian Isacu

Alfred Mbekezeli Mthimkhulu erforscht empirisch die entscheidenden Faktoren, die zu Finanzierungsproblemen bei kleinen und mittleren Unternehmen beitragen. Er stellt vergleichend dar, wie Regierungen und Nichtregierungsorganisationen sich bemühen, diese Schwierigkeiten zu verringern. In Volkswirtschaften mit starken sozialen und einkommensbezogenen Ungleichheiten werden Mikro- und Kleinunternehmen als Mittel zur sozialen und wirtschaftlichen Transformation angesehen.

Die Forschungsarbeit konzentriert sich auf Südafrika. Thema ist die empirische Erforschung der entscheidenden Faktoren, die zu Finanzierungsproblemen bei Mikro- und Kleinunternehmen beitragen. Demgegenüber werden die Bemühungen von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen dargestellt, diese Probleme zu verringern. Im Verlauf der Studie wird die Frage untersucht, ob und wie ein institutioneller Rahmen für Sozialunternehmen die Effizienz der Unterstützungsleistungen zur Förderung von Mikro- und Kleinunternehmen verbessern kann.

Einblick in die Forschungsarbeit

Doktorand Alfred Mbekezeli Mthimkhulu

Alfred Mbekezeli Mthimkhulu arbeitete zu Beginn seiner Berufslaufbahn als Lehrer und wechselte im Jahr 2000 in das Wertpapiergeschäft. Nachdem er bis 2007 als Führungskraft in drei Maklerfirmen in Simbabwe gearbeitet hatte, wurde ihm bewusst, dass die Finanzmärkte in Entwicklungsländern von der tatsächlichen Wirtschaft weit entfernt und außerdem zu oberflächlich sind, um die Rückstände im privaten wie im öffentlichen Sektor zu finanzieren. Der Wunsch, zu verstehen, wie man das Wachstum der Mittelschicht stärken und Good Governance in Afrika fördern kann, motivierte ihn zu seinem Graduiertenstudium. Er hat einen B.Com Honours (Bachelorabschluss in Finanzwissenschaft) der National University of Science and Technology in Bulawayo, Zimbabwe und einen Masterabschluss in Development Finance der University of Stellenbosch Business School in Südafrika. 

Alfred Mbekezeli Mthimkhulu arbeitete zu Beginn seiner Berufslaufbahn als Lehrer und wechselte im Jahr 2000 in das Wertpapiergeschäft. Nachdem er bis 2007 als Führungskraft in drei Maklerfirmen in Simbabwe gearbeitet hatte, wurde ihm bewusst, dass die Finanzmärkte in Entwicklungsländern von der tatsächlichen Wirtschaft weit entfernt und außerdem zu oberflächlich sind, um die Rückstände im privaten wie im öffentlichen Sektor zu finanzieren. Der Wunsch, zu verstehen, wie man das Wachstum der Mittelschicht stärken und Good Governance in Afrika fördern kann, motivierte ihn zu seinem Graduiertenstudium. Er hat einen B.Com Honours (Bachelorabschluss in Finanzwissenschaft) der National University of Science and Technology in Bulawayo, Zimbabwe und einen Masterabschluss in Development Finance der University of Stellenbosch Business School in Südafrika. 

Doktorvater Prof. Dr. Meshach Jesse Aziakpono

Prof. Dr. Meshach Jesse Aziakpono ist Professor für Development Finance und Leiter des Development Finance-Programms an der USB. Vor seiner Tätigkeit an der USB war er Associate Professor für Wirtschaftswissenschaft und Koordinator des Master-Programms im Studiengang Financial Markets am Department of Economics and Economic History an der Rhodes University, Südafrika. Meshach Aziakpono war als Berater unter anderem für das OECD Centre und das African Economic Research Consortium (AERC) tätig. Er ist Mitglied des Wissenschaftsgremiums des Economic Research Southern Africa (ERSA) in Kapstadt, Südafrika, und war vor kurzem als Gastwissenschaftler beim Internationalen Währungsfonds tätig. Er verfügt über umfangreiche universitäre Lehr- und Betreuungserfahrungen und ist Mitglied in verschiedenen  internationalen und lokalen Berufsverbänden, einschließlich der Academy of Economics and Finance (USA).

Prof. Dr. Meshach Jesse Aziakpono ist Professor für Development Finance und Leiter des Development Finance-Programms an der USB. Vor seiner Tätigkeit an der USB war er Associate Professor für Wirtschaftswissenschaft und Koordinator des Master-Programms im Studiengang Financial Markets am Department of Economics and Economic History an der Rhodes University, Südafrika. Meshach Aziakpono war als Berater unter anderem für das OECD Centre und das African Economic Research Consortium (AERC) tätig. Er ist Mitglied des Wissenschaftsgremiums des Economic Research Southern Africa (ERSA) in Kapstadt, Südafrika, und war vor kurzem als Gastwissenschaftler beim Internationalen Währungsfonds tätig. Er verfügt über umfangreiche universitäre Lehr- und Betreuungserfahrungen und ist Mitglied in verschiedenen  internationalen und lokalen Berufsverbänden, einschließlich der Academy of Economics and Finance (USA).