Stipendiaten
IRENE | SEE erforscht im Rahmen eines Graduiertenkollegs Anwendbarkeit und Nutzen von Social Economic Empowerment.
© Siemens Stiftung, Fotograf: Sebastian Isacu

Was macht IRENE I SEE aus?

Unternehmerisches Denken und innovative Lösungsansätze sind von zentraler Bedeutung, um soziale und wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig gelingen zu lassen. IRENE I SEE erforscht die Wirkungsformen von Sozialunternehmen in Lateinamerika und Afrika. Ein besonderes Anliegen der Siemens Stiftung ist es, den Wissenstransfer zwischen diesen beiden Regionen zu stärken, die viel unterscheidet, aber auch sehr viel verbindet. Wir verstehen uns als Brückenbauer, der mit konkreten Handlungsempfehlungen den Dialog mit Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zur Stärkung von Sozialunternehmern und gesellschaftlichen Transformationsprozessen erweitern möchte.

  • Wissenschaftliche Handlungsempfehlungen für nachhaltige Praxis

    Während sich immer mehr Akteure für sozialunternehmerische Initiativen in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren und hohe Erwartungen mit diesem Ansatz verknüpfen, gibt es so gut wie keine wissenschaftlichen Erhebungen. Die Wirkung von sozialwirtschaftlichen Ansätzen in diesen Regionen ist bislang kaum belegt.

    Dabei sind quantitative sowie qualitative Daten zentral, um fundierte und intelligente Entscheidungen zu treffen. Es ist somit erklärtes Ziel von IRENE I SEE, praxisnahe Forschung zu betreiben und Handlungsempfehlungen für Akteure in diesem Bereich auszusprechen. Außerdem werden die Forschungsergebnisse veröffentlicht und über die entstandenen Multiplikatoren-Netzwerke in Lateinamerika und Afrika Akteuren aus der Praxis in diesen Regionen zugänglich gemacht.

  • Forschungsnetzwerk zum Wissensaustausch zwischen Lateinamerika und Afrika

    Das Netzwerk erforscht im Rahmen eines Graduiertenkollegs mit insgesamt sechs Doktoranden in den jeweiligen Ländern und einer PostDoc-Koordinationsstelle auf Basis der Wirtschafts- und Politikwissenschaften sowie der Urbanistik und der Soziologie konkrete Beispiele in Lateinamerika und Subsahara-Afrika. Besonderes Augenmerk liegt auf deren Anwendbarkeit und Skalierung, auf möglichem Förder- und Regulierungsbedarf sowie der Nachhaltigkeit von „Social Economic Empowerment“ in verschiedenen Branchen beziehungsweise Sektoren.