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Changing Places / Espacios Revelados

CHANGING PLACES / ESPACIOS REVELADOS ist eine internationale Projektreihe, die in verschiedenen Städten in Lateinamerika stattfindet. Sie begann 2014 in Buenos Aires / Argentinien. 2016 wird sie in Santiago de Chile fortgesetzt.

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CHANGING PLACES / ESPACIOS REVELADOS 2016 in Santiago de Chile

  • Kulturgut, Kunst und Gemeinschaft
    Kulturgut, Kunst und Gemeinschaft – im April 2016 wird CHANGING PLACES im Stadtviertel Yungay im Zentrum von Santiago de Chile stattfinden.
    © Siemens Stiftung
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  • Kunst Raum geben
    CHANGING PLACES gibt der Kunst neuen Raum und öffnet ungewohnte Erfahrungsräume von Kunst, die Begegnung ermöglichen und öffentlichen Raum als gestaltbar erfahrbar machen.
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  • Perspektivwechsel
    Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Kann ein Wechsel der Perspektive auf die Stadt unserem Denken und unseren Verhaltensweisen neue Impulse geben?
    © Siemens Stiftung
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Vom 7. bis 17. April wird Santiago de Chile zu einem künstlerischen Experimentierfeld, auf dem die Beziehung von Kunst, kulturellem Erbe und Gemeinschaft ausgelotet wird. Installationen, Performances und andere künstlerische Arbeiten verwandeln leer stehende Gebäude und Plätze in Erfahrungsräume. Inmitten der Stadt, im historischen Stadtviertel Yungay, entsteht ein Resonanzraum für den fragilen Zusammenhalt der Gesellschaft. Er lenkt den Blick auf die Nachbarschaft und wirft die Frage auf: Wer ist unser Nachbar und was teile ich mit der Person neben mir?

Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt, ist Barrio Yungay das erste geplante Viertel der Stadt. Abwanderung und Verfall, Erdbeben, wirtschaftliche Krisen und politische Konflikte zeichneten das Viertel in den letzten Dekaden. Durch Aktionen der Nachbarschaft konnten zuletzt einige Gebäude erhalten werden. Das Zusammentreffen von Leerstand und Spekulation, Immigration und sozialer Separation, von Stillstand und Entwicklungsdruck ist heute exemplarisch und fordert zu einem Perspektivwechsel geradezu heraus.

Im nördlichen Teil des Bezirks befand sich der Bahnhof, der Santiago unter anderem mit der Küstenstadt Valparaíso verband. Eine der Interventionen wird diesen kaum mehr bekannten Ort wieder aufleben lassen. Andere befassen sich mit einer ehemaligen Metallhütte, mit verlassenen Wohnhäusern, abgebrannten Häusern, einem ungenutzten Theater oder einer Metrostation, die gebaut, aber nie in Betrieb genommen wurde.

In rund zwanzig Gebäuden und städtischen Räumen nehmen Künstler aus Chile und anderen Teilen der Welt die Fäden buchstäblich in die Hand: So auch in „Pulling Strings“, einer choreographischen Arbeit von Eva Meyer-Keller, die gemeinsam mit chilenischen Künstlern entwickelt wird. In zwei Gebäuden befestigen sie gefundene Dinge an Schnüren und stellen zugleich Fragen nach unseren Bezügen zur Welt, nach Vernetzung und Zusammenhalt in den Raum.

Das elftägige Programm mit Installationen und performativen Aktionen verknüpft drei programmatische Ringe: Individuelle künstlerische Werke, partizipative Arbeiten mit Nachbarschaften und ergänzende Aktivitäten mit Nachhaltigkeitsinitiativen, die über den Präsentationsraum hinausreichen.

Das komplette Programm finden sie auf der Veranstaltungswebsite (in Spanisch)

Kooperationspartner 2016

CHANGING PLACES / ESPACIOS REVELADOS in Santiago de Chile ist eine Initiative der Siemens Stiftung mit dem Consejo Nacional de la Cultura y las Artes de Chile, der Fundación Patrimonio Creativo in Zusammenarbeit mit der Municipalidad de Santiago, Municipalidad de Providencia, escenalborde, Nave, Junta de Vecions Barrio Yungay, Escuella Taller Fermín Vivaceta, DUOC, Universidad Diego Portales, Universidad de Chile und anderen. Mit Unterstützung des Goethe-Institut Chile.

CHANGING PLACES / ESPACIOS REVELADOS in Santiago de Chile ist eine Initiative der Siemens Stiftung mit dem Consejo Nacional de la Cultura y las Artes de Chile, der Fundación Patrimonio Creativo in Zusammenarbeit mit der Municipalidad de Santiago, Municipalidad de Providencia, escenalborde, Nave, Junta de Vecions Barrio Yungay, Escuella Taller Fermín Vivaceta, DUOC, Universidad Diego Portales, Universidad de Chile und anderen. Mit Unterstützung des Goethe-Institut Chile.