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Pressemitteilung | Entwicklungskooperation | 12. Juli 2019

Gewinner des epAward 2019 ausgezeichnet — Drei erfolgreiche Sozialunternehmen erobern Spitzenplätze

Nathalie von Siemens und Rolf Huber mit den Gewinnern des epA 2019: SOLshare (1. Platz), Nonspec (2. Platz) und Mind Rockets Inc. (3. Platz).
© Siemens Stiftung

KAIRO, 12. Juli 2019 – Die Gewinner des internationalen Wettbewerbs empowering people. Award 2019 (epAward) stehen fest: Die Siemens Stiftung prämierte bei der Preisverleihung in Kairo am gestrigen 11. Juli 2019 drei Hauptgewinner aus einer Reihe von elf Finalisten. Gesucht waren nachhaltige, innovative Low-Tech-Lösungen für die Grundversorgung in Entwicklungsregionen.

 

Die drei ersten Plätze gehen an:

 

1. Platz – SOLbox (SOLshare), mit einem Gewinn von 50.000 Euro

2. Platz – Adjustable Prosthetic Pylon (Nonspec), mit einem Gewinn von 30.000 Euro

3. Platz – Avatar (Mind Rockets Inc.), mit einem Gewinn von 20.000 Euro

 

Neu in diesem Jahr: Die Finalisten präsentierten ihre Unternehmenskonzepte und deren soziale Wirksamkeit einer prominent besetzten, multidisziplinären Jury sowie einem internationalen Fachpublikum. Denjenigen, die in die engere Auswahl kamen, ist es besonders gut gelungen, ihre technischen Lösungen auf der Basis eines gut funktionierenden Geschäftsmodells verfügbar zu machen.

 

Wie in den vergangenen Jahren, erhalten alle Finalisten eine exklusive Mitgliedschaft im empowering people. Network, das als Teil eines lebendigen Ökosystems Innovatoren und Entwicklungsexperten zusammenbringt. Und auch sonst gehen die neben den Hauptgewinnern platzierten Finalisten nicht leer aus: Jedes Unternehmen erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro, um seine wertvolle Arbeit weltweit und vor Ort weiter auszubauen.

 

Darüber hinaus hat SuMeWa | System (AUTARCON) den mit 20.000 Euro dotierten Special WASH Award erhalten, gestiftet von Knorr-Bremse Global Care, einem Partner der Siemens Stiftung. GrainMate – Grain Moisture Meter (Sesi Technologies Ltd.) erhielt die meisten Stimmen der Online-Community und gewann den mit 10.000 Euro dotierten Community-Preis.

 

„Alle Finalisten haben auf der Bühne ihr Bestes gegeben, ihre Sozialunternehmen zu präsentieren – das hat für eine einzigartige und mitreißende Atmosphäre gesorgt“, so Rolf Huber, Geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung. „Die Gewinner überzeugen mit wirklich beeindruckenden Lösungen. Sie haben großes Potenzial, das tägliche Leben von Menschen in Entwicklungsregionen weltweit zu verbessern.“

 

Die Gewinnerlösungen werden in eine öffentlich zugängliche Solutions Database aufgenommen, die detaillierte Informationen zu den einzelnen Lösungen bereitstellt. Das erhöht nicht nur ihre Sichtbarkeit für Interessenten und mögliche Anwender, sondern eröffnet auch Wege für Partnerschaften und Finanzierungsmöglichkeiten.

 

Im Vorfeld der Preisverleihung organisierte die Siemens Stiftung zusammen mit ihrem Partner enpact eine Round-Table-Diskussion mit internationalen Experten zum Thema „Innovative Finanzstrategien für Sozialunternehmer“ sowie einen Workshop des empowering people. Network. Beide Veranstaltungen boten eine ausgezeichnete Plattform, die Finalisten bekannt zu machen und den Austausch zwischen Mitgliedern des Netzwerks und Experten aus dem Feld der Entwicklungszusammenarbeit zu stärken.

 

In diesem Jahr – der dritten Ausgabe des Wettbewerbs – gab es eine Rekordzahl von Einsendungen mit rund 800 Einreichungen aus 86 Ländern. Die meisten Beiträge kamen aus Afrika und Asien, dicht gefolgt von USA und Lateinamerika.

 

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