Pressemitteilung | Bildung 27.02.2013

Vorentscheid beim Schülerwettbewerb 2013: RWTH Aachen schickt Teilnehmer aus Herxheim, Lüdinghausen und Bad Münstereifel ins Finale

Die diesjährigen Aachener Finalisten beschäftigen sich mit strom-sparenden Handy-Ladegeräten, der Optimierung eines H-Darrieus-Rotors und dem Stickstoffeintrag in Gewässer. Für die drei Schülerinnen und Schüler geht es nun weiter ins Finale, das vom 16. bis 18. März in München stattfindet. Dort treffen die drei Aachener Teilnehmer auf die Sieger der Vorentscheide an der TU Berlin und der TU München. Berlin hat bereits am 25. Februar seine Finalisten gekürt, in München präsentieren am heutigen Mittwoch fünf Teams den Juroren ihre Ideen zum Thema „Stadt – Land – Fluss. Zukunftsplanung ist ein Muss!“.

„Die Teilnehmer hier beim Vorentscheid haben uns auch dieses Jahr wieder restlos überzeugt“, sagte Prof. Dr. André Bardow, der zusammen mit Prof. Dr. Eva-Maria Jakobs und Prof. Dr. Armin Schnettler die Jurierung der eingereichten Projekte an der RWTH Aachen übernommen hatte. „Die Ideen, mit denen die Jugendlichen Jahr für Jahr ins Rennen gehen, sind einfach faszinierend. Da ist man schon beeindruckt, mit welchem Ehrgeiz die Teilnehmer ihre Projekte verfolgen und realisieren.“

Auch Werner Busch, stellvertretender Projektleiter des Schülerwettbewerbs bei der Siemens Stiftung, äußerte sich anerkennend über das Niveau der Beiträge: „Man muss ja im Hinterkopf haben, dass es sich um Schüler und nicht um Studenten handelt. Das kann man bei der Qualität der Ideen fast vergessen.“

Im Finale 2013 vertreten sind Nils Hellmann (Pamina-Gymnasium Herxheim, Thema: Kampf dem stillen Stromfresser: Handy-Ladegerät mit echten 0 Watt Standby-Verbrauch), Moritz Gutsch (St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen, Thema: Einfluss von Flügelanzahl, Flügelprofil, Rotordurchmesser und Anströmbedingung auf die Drehzahl & den Wirkungsgrad eines H-Darrieus-Rotors) sowie Marion Kreins (St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel, Thema: Stickstoffstabilisatoren). „Natürlich freue ich mich riesig über den Finaleinzug“, sagte Marion Kreins. „Das heißt aber auch, dass ich eigentlich schon heute mit den Vorbereitungen starten muss. In München warten ja schließlich gleich neun Uni-Professoren.“

Die Gewinnerteams werden für ihre Arbeiten mit jeweils € 2.500 honoriert. Zusätzlich erhalten die betreuenden Lehrkräfte € 1.500 für ihren Fachbereich.

In der Anlage finden Sie Informationen zu den Gewinnerarbeiten.

Details zum Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung in Mathematik, Natur-wissenschaften und Technik unter:

www.siemens-stiftung.org/schuelerwettbewerb

Siemens Stiftung

ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Sie engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Die Stiftung verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungsvolle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit. Weitere Informationen unter: www.siemens-stiftung.org