Meldung | Grundversorgung & Social Entrepreneurship 20.09.2012

Siemens Stiftung unterstützt Workshop des G20-Ideenwettbewerbs

Der Wettbewerb „G20 Challenge on Inclusive Business Innovation“ wurde 2011 als Baustein der G20-Entwicklungssäule lanciert und prämiert innovative und skalierbare Geschäftsmodelle, die nachhaltig zur Entwicklung und Armutsreduzierung beitragen. Die Siemens Stiftung unterstützt als Partner des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Workshop am 19. und 20. September 2012 in Berlin.

Die 15 Gewinner wurden auf dem letzten G20-Gipfel in Mexiko bekanntgegeben. Auf dem Workshop in Berlin haben sie nun die Möglichkeit, ihre prämierten Geschäftsmodelle zu präsentieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Partner zu gewinnen.

Auf Initiative der Siemens Stiftung und Ashoka sind acht Mitglieder des internationalen Netzwerkes von Sozialunternehmern CIDG (Community Impact Development Group) bei dem Workshop vertreten. Damit soll der Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmern angeregt werden, auch im Hinblick darauf wie unternehmerische Ansätze nachhaltig zur Entwicklung und Armutsreduzierung beitragen können.

Ulrike Wahl, Geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung, unterstreicht in ihrem Vortrag die Bedeutung von „Inclusive/Social Business“ für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung und den Beitrag, den Stiftungen in diesem Zusammenhang dazu leisten können.  

Die Gewinner des Ideenwettbewerbs stammen vorrangig aus Lateinamerika, Süd-Asien und Subsahara-Afrika. Sie binden mit ihren Geschäftsmodellen 40 Millionen Menschen, die am unteren Ende der Einkommensgrenze leben, als Zulieferer, Produzenten oder Kunden in den Wirtschaftskreislauf ein. Dabei adressieren die Unternehmer unterschiedliche Sektoren wie zum Beispiel Agrarwirtschaft, Bildung, Gesundheit sowie Wasser und Energie. Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Gewinner war, dass die unternehmerischen Ansätze einen wirksamen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Inklusion leisten.