Pressemitteilung | Entwicklungskooperation 08.10.2012

Siemens Stiftung gewinnt starke Partner und renommierte Jury-Mitglieder für den „empowering people. Award“

Wettbewerb will technische Lösungen zur nachhaltigen Verbesserung der Grund-versorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern finden und zugänglich machen.

Die KfW, Geschäftsbereich Entwicklungsbank, die Helmholtz-Gemeinschaft und UN-Habitat unterstützen als Kooperationspartner der Siemens Stiftung den „empowering people. Award“, der einen Beitrag zur Verbesserung der Grundversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern leisten will. Eine hochkarätige, internationale Jury mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Entwicklungszusammenarbeit wird die Beiträge, die noch bis zum 31. Dezember 2012 eingereicht werden können, evaluieren und die Gewinner festlegen.

Mit dem „empowering people. Award“ will die Siemens Stiftung geeignete techni-sche Lösungen finden, die es den Menschen in Entwicklungs- und Schwellenlän-dern ermöglichen, ihre Grundversorgung aus eigener Kraft nachhaltig zu verbes-sern. Damit diese sinnvoll zur Weiterentwicklung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen zum Einsatz kommen können, erstellt die Siemens Stiftung eine Datenbank, um praxistaugliche Produkte und Lösungen öffentlich zugänglich und für Praktiker und Investoren verfügbar zu machen.

„Mit dem Wettbewerb wollen wir möglichst einfache Techniklösungen identifizieren und fördern, die zu einer verbesserten Grundversorgung beitragen. Entwickler und Erfinder weltweit sind eingeladen mitzumachen“, sagt Rolf Huber, Geschäftsfüh-render Vorstand der Siemens Stiftung. „Deswegen freuen wir uns, starke Partner und renommierte Jury-Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen für den ‚empowering people. Award‘ gewonnen zu haben, die mit ihrem Know-how und vielfältigen Erfahrungen ein Netzwerk für den zielgerichteten Einsatz der einge-reichten Techniklösungen in der Entwicklungszusammenarbeit bilden.“

„Gerne stehen wir dem Wettbewerb der Siemens Stiftung Pate“, sagt Stephan Opitz, Direktor der KfW für Grundsätze und Lateinamerika im Geschäftsbereich Entwicklungsbank. „Techniklösungen zur Verbesserung der Situation in Bereichen wie Gesundheit, Energie- oder Trinkwasserversorgung sind dort am effektivsten, wo sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort umgesetzt werden. Eine Plattform zu schaffen, die alle an diesem Prozess Beteiligten zusammenbringt, ist deswe-gen aus unserer Sicht ein wirksamer Ansatz für nachhaltige Erfolge in der Ent-wicklungszusammenarbeit.“

Die Jury mit internationalen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Entwick-lungszusammenarbeit bildet ein Team, um die Gewinner des „empowering people. Award“ unter den Einreichungen zu identifizieren. „Ich bin gespannt auf die Ideen und bin überzeugt, dass sie in den Entwicklungs- und Schwellenländern viel Inno-vationskraft entfalten können. Die Menschen mit möglichst einfachen Lösungen bei der nachhaltigen Verbesserung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage zu unterstützen, ist unser erstes Ziel“, sagt Prof. Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Jury des „empowering people. Award“

Der Jury gehören an:

• Andre Dzikus, Programm-Manager Wasser und Abwasser bei UN-Habitat

• Dr. Christoph Frei, Generalsekretär des World Energy Council (WEC)

• Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Inter-nationale Zusammenarbeit (GIZ)

• Prof. Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft

• Wolfgang Hafenmayer, Managing Partner LGT Venture Philanthropy

• Manuela Kasper-Claridge, Leiterin der Wirtschaftsredaktion Deutsche Welle-TV

• Thomas Loster, Vorstandsvorsitzender der Münchener Rück Stiftung

• Felix Oldenburg, Director Europe und Hauptgeschäftsführer Deutschland von Ashoka

• Stephan Opitz, Direktor der KfW für Grundsätze und Lateinamerika im Geschäftsbereich Entwicklungsbank

• Prof. Dr.-Ing. Ewald Pruckner, Geschäftsführer des Steinbeis Transferzentrums für Verfahrens-, Energie- und Umwelttechnik

• Dr. Dorothea Ringe, Leiterin Strategie und Finanzen des Oxford Center for Entrepreneurship and Innovation, Said Business School

• Gerry Salole, Vorstandsvorsitzender des European Foundation Centre (EFC)

• Mirjam Schöning, unabhängige Beraterin zu Social Entrepreneurship und Social Investing

• Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)

• Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sus-tainability Studies (IASS)

• Simon Trace, Geschäftsführer Practical Action

• Jean-Luc Vincent, Gründungspräsident der International Exhibition of Invention

• Gavin Wall, Director Rural Infrastructure and Agroindustries Division, Food and Agriculture Organization of United Nations (FAO)

Die Kooperationspartner des „empowering people. Award“

Die Partner der Initiative kommen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Entwicklungs-zusammenarbeit. Die KfW, Geschäftsbereich Entwicklungsbank, finanziert vor allem Investitionen und Beratungsleistungen, die Armutsminderung, Friedenssi-cherung, Klima- und Umweltschutz unterstützen. Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt Grundlagenforschung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, um die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten und zu verbessern. UN-Habitat hat als Agentur für Siedlungsfragen der Vereinten Nationen zum Ziel, die zunehmende Verstädterung für möglichst alle Menschen weltweit positiv zu gestalten. Gemeinsam mit Vertretern von Regierungen, Zivilgesellschaft und privaten Unternehmen setzt sich UN-Habitat für eine nachhaltige Stadtentwicklung ein.

Einreichungen und weitere Informationen: www.empowering-people-award.org.

 

Über die Siemens Stiftung

ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen, und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Gemeinsam mit Kooperationspartnern konzipiert und realisiert sie lokale sowie internationale Projekte mit der Zielsetzung, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu fördern. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grund-versorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Sieverfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungs-volle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit. Sie wurde 2008 gegründet und kooperiert mit den ebenfalls vom Unternehmen gegründeten Siemens Stiftungen in Argentinien, Brasilien, Frankreich, Kolumbien und den USA. Die Projektarbeit der Stiftung konzentriert sich auf die Zielregionen Afrika, Lateinamerika und Deutschland/Europa.

Weitere Informationen: www.siemens-stiftung.org