Pressemitteilung | Bildung 26.02.2013

Schülerwettbewerb 2013: Teams aus Zürich, Wittenberge und Hamburg beim Vorentscheid an der TU Berlin erfolgreich

Mit Arbeiten zur sozialen Akzeptanz von Energieprojekten, zu alternativen Lösungsmitteln und zur Energieeffizienz in warmen Großküchen haben insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler den Sprung ins Finale vom 16. bis 18. März in München geschafft. Dort treffen die drei Berliner Teams auf die Sieger der Vorentscheide an der RWTH Aachen und der TU München, die den Juroren am 26. bzw. 27. Februar ihre Ideen zum Thema „Stadt – Land – Fluss. Zukunftsplanung ist ein Muss!“ präsentieren werden.

„In diesem Jahr ist uns die Entscheidung wirklich schwer gefallen“, betonte Prof. Dr. Martina Schäfer, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Prof. Dr. Susanne Rotter und Prof. Dipl.-Ing. Elke Pahl-Weber die Projekte an der TU Berlin begutachtet hatte. „Alle fünf Teams haben aktuelle und wichtige Themen aufgegriffen und ihre Arbeiten an akademischen Maßstäben orientiert – für Schüler ist das schon mehr als beachtlich. Letztlich sind es Nuancen, die dann den Ausschlag geben.“

Werner Busch, stellvertretender Projektleiter des Schülerwettbewerbs bei der Siemens Stiftung, freute sich über das problemorientierte Denken der Teilnehmer: „Toll ist, dass sich die Jugendlichen mit ganz alltäglichen Fragen beschäftigen. Natürlich sind bei Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz übergreifende Konzepte wichtig. Der eigentliche Fortschritt beginnt aber häufig mit kleinen Ideen wie energieeffizienten Küchen oder ungiftigen Lösungs-mitteln.“

Im Finale 2013 vertreten sind Anna Nyfeler (Kantonsschule Küsnacht, Thema: Soziale Akzeptanz erneuerbarer Energien), Christin Lucksnat, Karl-Ohle Kias und Florian Kias (Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge, Thema: Emulgatoren und Fette vs. Lacke und Farben – auf der Suche nach alternativen Lösungs-mitteln) sowie Sandra Pape (Gymnasium Oldenfelde, Thema: Unbrauchbares Abwasser? – Ein Energiesparsystem für Energieeffizienz in warmen Groß-küchen). „Für mich war schon die Einladung zum Vorentscheid eine Ehre“, sagte Finalistin Sandra Pape. „Jetzt noch nach München zu dürfen, ist toll. Das ist auch eine Belohnung für die viele Arbeit, die in dem Projekt steckt.“

Die Gewinnerteams werden für ihre Arbeiten mit jeweils € 2.500 honoriert. Zusätzlich erhalten die betreuenden Lehrkräfte € 1.500 für ihren Fachbereich.

In der Anlage finden Sie Informationen zu den Gewinnerarbeiten.

Details zum Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung in Mathematik, Natur-wissenschaften und Technik unter:

www.siemens-stiftung.org/schuelerwettbewerb

 

Siemens Stiftung

ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Sie engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Die Stiftung verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungsvolle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit. Weitere Informationen unter: www.siemens-stiftung.org