Pressemitteilung | Bildung 01.03.2012

Schülerwettbewerb 2012: RWTH Aachen schickt Teams aus Aachen, Bad Münstereifel und Recklinghausen ins Finale

Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler stellten beim gestrigen Vorentscheid an der RWTH Aachen ihre mathematischnaturwissenschaftlichen Projekte zum Wettbewerbsthema „Einfach UmWeltspitze! Neue Ideen für Umwelt- und Klimaschut.“ vor. Fünf Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen werden nun beim Finale in München vom 24.-26. März dabei sein. Die Aachener Juroren entschieden sich in diesem Jahr für Beiträge zur ressourcenschonenden Herstellung von Phosphatdünger, zur Nutzung von Altpapier als Dämmstoff und Energiequelle sowie zur nachhaltigen Umgestaltung eines Braunkohletagebaus. Im Finale treffen die erfolgreichen Teilnehmer auf die Sieger der Vorentscheide in München (2. März) und Berlin (5. März).

 „Ich bin immer wieder erstaunt, wie professionell die Jugendlichen an ihre Projekte herangehen“, sagte Prof. Dr. Aloys Krieg, Prorektor für Lehre an der RWTH Aachen, der gemeinsam mit Christa Mühlbauer von der Siemens Stiftung die Preise verlieh. „Schon die Arbeiten selbst haben ja ein hohes Niveau. Dann diese aber auch noch so selbstverständlich vor dem Publikum zu präsentieren – das ist schon sehr beeindruckend.“

 Die Jurierung der Beiträge übernahmen Martina Ziefle, Professorin für Communication Science an der RWTH Aachen und ihre Kollegen Prof. Dr. André Bardow und Prof. Dr. Armin Schnettler. Ziefle, die den Schülerwettbewerb schon seit mehreren Jahren als Jurorin betreut, war von den teils unkonventionellen Ideen begeistert: „Dünger aus Urin herzustellen ist ja nicht ganz neu. Den Grundstoff aber in Fußballarenen zu sammeln, ist wirklich einfallsreich.“

 Im Finale 2012 vertreten sind Christian Rinkens (Inda-Gymnasium Aachen, Thema: Bau eines Pumpspeicherkraftwerks im Tagebau Hambach), Paulina Banszerus, Hannah Thillmann und Pia Demary (St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel, Thema: Mehr Abfall für die Umwelt!) sowie Tobias Pickert und Marc Strohmann (Gymnasium Petrinum Recklinghausen, Thema: Umweltfreundliche Nutzung von Urin zur ressourcenschonenden Gewinnung von Phosphatdünger). Tobias Pickert freute sich vor allem über den Kontakt zu Gleichgesinnten: „Es hat Spaß gemacht, sich mit den anderen Teilnehmern über deren Ideen auszutauschen. In jedem Projekt steckt richtig viel Arbeit drin – schade, dass nur drei Teams ins Finale kommen.“

 Die drei Gewinnerteams werden für ihre Arbeiten mit jeweils 2.500 EUR honoriert. Zusätzlich erhält jede betreuende Lehrkraft 1.500 EUR für ihren Fachbereich.

 Weitere Informationen unter: www.siemens-stiftung.org/schuelerwettbewerb

 In der Anlage finden Sie Informationen zu den Forschungsarbeiten der Gewinnerteams.

 Die Siemens Stiftung ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Gemeinsam mit Kooperationspartnern konzipiert und realisiert sie lokale sowie internationale Projekte mit der Zielsetzung, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu fördern. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungsvolle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit. Weitere Informationen unter www.siemens-stiftung.org