Meldung | Grundversorgung & Social Entrepreneurship 05.06.2012

Rio+20 Gipfel: Die Siemens Stiftung präsentiert Modellprojekte für bessere Grundversorgung und Social Entrepreneurship

Im Rahmen ihres Engagements zur nachhaltigen Entwicklung sowie zum Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship beteiligen sich die Siemens Stiftung und ihre Partnerorganisationen an der von der Siemens AG initiierten Ausstellung „Technology in Action“ anlässlich des Rio+20 Weltgipfels.

Wir verfügen schon heute über die Technologien für eine – sowohl ökologisch als auch ökonomisch – nachhaltige Entwicklung. Diese Innovationen richtig, d.h. wirkungsorientiert umzusetzen, ist die eigentliche Herausforderung. Die gute Nachricht dabei ist: We can act now! Und dies nicht nur in den hochindustrialisierten Regionen, sondern auch in den sich entwickelnden Ländern weltweit.

Technische Lösungen und angepasste Innovationen, eingebettet in die entsprechenden Anwendungen und Konzepte, ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung und verbessern die Lebensbedingungen. Die Ausstellung „Technology in Action“ zeigt erfolgreiche Beispiele in den Bereichen Energie, Wasser, Gesundheit und Abfallmanagement aus aller Welt. Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Sozialunternehmer und Innovatoren präsentieren die von ihnen entwickelten Lösungen für soziale Herausforderungen, darunter Technologien sowie Konzepte zu Ownership und Organisation, um ihre Erfahrungen und ihr Know-how mit anderen zu teilen und sich untereinander auszutauschen. Die Siemens Stiftung wird vom 16.-19. Juni 2012 die folgenden Projekte und Partner vorstellen:

•   Water-Energy-Hub (WE!Hub): Die WE!Hubs versorgen die Menschen in den abgelegenen Gebieten Kenias mit sauberem Trinkwasser und sichern eine bezahlbare und umweltfreundliche Energieversorgung unabhängig von einem Stromnetz (Off-Grid).

•   SkyHydrant Wasserfilter und Aqua Stations: Die Siemens Stiftung und ihre Partner wollen in den abgelegenen Regionen Afrikas eine nachhaltige Wasserversorgung sicherstellen und zugleich unternehmerische Aktivitäten anstoßen sowie neue Chancen auf Einkommen eröffnen.

•   Community Impact Development Group (CIDG): Die CIDG ist ein von der Siemens Stiftung gemeinsam mit Ashoka gegründetes Netzwerk, das unter dem Motto „Technology for Human Needs“ interessierte Sozialunternehmen zusammenbringt, die in ihren Heimatländern einen Beitrag leisten wollen. Für „Technology in Action“ wurden beispielhaft vier Mitglieder dieses Netzwerks aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen ausgewählt:
- Ciudad Saludable (Abfallmanagement)
- Fundación EHAS (Gesundheit)
- Technology for Tomorrow (Hygiene)
- The Yansa Group (Energie)

•   Sierra Productiva: Im Mittelpunkt dieses Projekts für nachhaltige Entwicklung steht die indigene Landbevölkerung, die auf den Hochebenen (Canas/Cusco) sowie entlang der Küstengebiete (Ica/Pisco) von Peru zu Hause ist.

Auch Sie können sich engagieren! Im Einklang mit dem Leitspruch „We can act now“ hat die Siemens Stiftung den empowering people. Award ins Leben gerufen, einen Wettbewerb für in Entwicklungsregionen dringend benötigte und wirkungsorientierte Techniklösungen: Der Aufruf richtet sich an alle Forscher und Teams, die Lösungen für Probleme der Grundversorgung in den sich entwickelnden und aufstrebenden Ländern erarbeitet haben. Die eingereichten Innovationen umfassen Lösungen aus den Bereichen Wasser, Energie, Abfallmanagement & Recycling, Gesundheit, Ernährung & Landwirtschaft, Wohnungsbau, Informations- & Kommunikationstechnologie. Diese werden  anschließend zertifiziert und in eine öffentlich zugängliche Datenbank aufgenommen, mit deren Hilfe  potenzielle Anwender passgenaue Innovationen für den lokalen Einsatz in der Entwicklungszusammenarbeit finden können.