Pressemitteilung | Kultur 08.05.2017

„Music In Africa“-Konzert der südafrikanischen Band BCUC und Podiumsdiskussion bei der „Langen Nacht der Ideen“ 2017

Mit starker Percussion und einem atemberaubenden Gesangsduo zeichnen die sieben Musiker aus Soweto ein positives Bild von der Zukunft Afrikas.
Mit starker Percussion und einem atemberaubenden Gesangsduo zeichnen die sieben Musiker aus Soweto ein positives Bild von der Zukunft Afrikas.

12. Mai 2017, Berlin, Spreewerkstätten/Alte Münze, Molkenmarkt 2, 21:30 Uhr

Am 12. Mai findet in Berlin die „Lange Nacht der Ideen“ statt, bei der das Auswärtige Amt und seine Mittler- und Partnerorganisationen ihre weltweiten Kultur- und Bildungsprojekte vorstellen. Die Siemens Stiftung präsentiert in den Spreewerkstätten die Musikplattform „Music In Africa“. Nach einer Podiumsdiskussion zum Thema „Vernetzte Welten: Koproduktionen in der Kulturarbeit“ sind die südafrikanische Band BCUC und der kenianische DJ Blinky Bill zu hören. Der Eintritt ist frei.

„Wie können wir die Welt zum Besseren verändern?“ – diese Frage thematisiert die  südafrikanische Band BCUC (Bantu Continua Uhuru Consciousness) mit ihrer Musik immer wieder. Mit starker Percussion und einem atemberaubenden Gesangsduo zeichnen die sieben Musiker aus Soweto ein positives Bild von der Zukunft Afrikas, nehmen dabei aber auch kein Blatt vor den Mund: „Für eine gute Zukunft müssen wir alle was tun!“, sagt Bandleader Jovi Nkosi. Bekannt für deutliche Referenzen auf traditionelle Musik und „Black Consciousness“-Texte ist BCUC ein Beispiel für die Dynamik und den einzigartigen Optimismus der Musikwelt Afrikas.

„Musik hat in Afrika auf ganz besondere Weise das Potential, gesellschaftliche Um- und Aufbrüche zu reflektieren, gesellschaftliche Missstände anzusprechen und Gestaltungskräfte für Zusammenhalt frei werden zu lassen“, betont Jens Cording, Projektleiter Kultur bei der Siemens Stiftung. „Mit dem Konzert in Berlin wollen wir die facettenreiche, aufstrebende Kreativindustrie in Afrika auch in andere Teile der Welt bringen und Möglichkeiten für wechselseitigen Austausch schaffen.“

Vor dem Konzert wird deshalb eine Podiumsdiskussion die Chancen internationaler künstlerischer Zusammenarbeit am Beispiel von „Music in Africa“ in den Blick nehmen. Die Musik-Plattform wurde von der Siemens Stiftung und dem Goethe-Institut initiiert und will die Musiksektoren in Afrika vernetzen und Erwerbschancen im kulturellen Bereich aufzeigen. Seit 2017 fördert das Auswärtige Amt die Ausweitung des Projekts auf sieben afrikanische Konflikt- und Krisenländer. Es diskutieren: Walter Lindner, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, und Dr. Nathalie von Siemens, Geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung. Moderation: Julia Vismann, radio eins.

Im Anschluss: Party mit DJ Blinky Bill aus Kenia – ein tanzbarer Mix aus Electro, kenianischer Musik und Hiphop.


Programm:

21:00 Uhr:    Einlass

21:30 Uhr:    Podiumsdiskussion: „Vernetze Welten: Koproduktionen in der Kulturarbeit“

22:00 Uhr:    Konzert der Band BCUC

23:30 Uhr:    Party mit DJ Blinky Bill

02:00 Uhr:    Ende der Veranstaltung


Music In Africa:

„Music in Africa“ ist eine auf Information und Austausch ausgerichtete Internetplattform, die dem afrikanischen Musiksektor gewidmet ist. Über 120 englisch- und französischsprachige Autoren des gesamten Kontinents veröffentlichen dort regelmäßig Artikel. Siemens Stiftung, Goethe-Institut und Auswärtiges Amt unterstützen die Entwicklung des Portals. Ziel der Kooperation ist es, eine nachhaltige Struktur mit lokalen Partnern zu schaffen, die zu einer pulsierenden Musikszene auf dem Kontinent beiträgt. Die panafrikanische Music In Africa Foundation fungiert als Trägerorganisation.