Meldung | Grundversorgung & Social Entrepreneurship 04.02.2015

Impact Hub in Afrika gestartet

Impact Hub
Teilnehmer des Africa Seed Programs vom Impact Hub auf dem Kick-Off Workshop in Kampala, Uganda.
© Siemens Stiftung

empowering people – unternehmerische Ideen für nachhaltige gesellschaftliche Veränderung

Impact Hub bietet Unternehmern und anderen gesellschaftlichen Akteuren Netzwerke, Infrastruktur und Räumlichkeiten, um ihre Start-Ups und Sozialunternehmen aufzubauen und weiter zu entwickeln. Die  soziale Wirkung (Impact) steht dabei im Fokus aller Initiativen. Das weltweite Netzwerk ist mittlerweile mit über 11 000 Mitgliedern in 32 Ländern aktiv.

Im Rahmen des „Africa Seed Programs“, gefördert von Siemens Stiftung, BMW Stiftung und Argidius Foundation, wurden 2014 erstmalig Impact Hubs für Subsahara Afrika ausgeschrieben. Kriterien bei der Auswahl waren dabei unter anderem ein nachhaltiges Geschäftsmodell, ein engagiertes und erfahrenes Team, sowie die erfolgreiche Einbindung der lokalen Communities.

Seit Beginn 2015 gibt es Impact Hub nun auch in Afrika, um Sozialunternehmern Raum zu geben für die Umsetzung ihrer Ideen und den Aufbau von relevanten Netzwerken. Sieben Teams haben es in die offizielle Auswahl für das Impact Hub Netzwerk geschafft:  Accra (Ghana), Bamako (Mali), Kigali (Ruanda), Khartum (Sudan), Kampala (Uganda), Lusaka (Sambia), Harare (Zimbabwe). In den nächsten Monaten werden sie gemeinsam mit erfahrenen Gründern an der Entwicklung ihrer Hubs arbeiten. Der offizielle Start dieser Zusammenarbeit fand in der letzten Januarwoche in Kampala statt. Die Teams trafen zum ersten Mal zusammen um ihre Geschäftsmodelle weiter zu entwickeln und um ihre Netzwerke über ihre Länder hinaus zu verknüpfen und weiter zu spinnen.

Für die afrikanischen Teams steht fest, dass sie in ihrer strategischen Ausrichtung sowohl inhaltlich als auch operativ eng zusammenarbeiten wollen. „Unsere Vision ist die von stark untereinander vernetzten Impact Hubs in Afrika“, erklärt Ihab Osman vom Impact Hub Team Khartum. „Das Kick-Off Treffen in Kampala war ein perfekter Rahmen um die anderen afrikanischen Teams kennenzulernen und um die benötigte Vertrauensgrundlage für ein starkes regionales Netzwerk aufzubauen. Auch inhaltlich werden wir viele gemeinsame Themen und Ziele haben. Afrika ist der jüngste Kontinent der Welt. In einigen Ländern ist sogar mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter 25 Jahre alt. So viele dieser jungen Menschen haben nicht einmal im Entferntesten die Möglichkeit ihr Potential zu realisieren! Mit dem Impact Hub wollen wir Möglichkeiten für sie schaffen, ihren eigenen Impact zu kreieren.“

Die Siemens Stiftung unterstützt das Africa Seed Program vom Impact Hub, um Sozialunternehmer in Afrika bei der Umsetzung ihrer Vorhaben zu stärken. Der Impact Hub bietet mit seiner Infrastruktur eine Ausgangsbasis für unternehmerisches Handeln, was in vielen Ländern Afrikas nicht selbstverständlich ist. Durch Netzwerke, Projekte und Beratung soll die gesellschaftliche Wirkung der Sozialunternehmer gesteigert werden.