Pressemitteilung | Grundversorgung & Social Entrepreneurship 20.11.2014

Siemens Stiftung ist Partner der 2. Forschungskonferenz des Global Social Business Summit in Mexiko-Stadt.

Das „empowering people. Network“ beteiligt sich an einer Reihe von Veranstaltungen vom 25. bis 27. November in Mexiko-Stadt im Rahmen des Global Social Business Summits.

Das von der Siemens Stiftung ins Leben gerufene „empowering people. Network“ fördert den Einsatz geeigneter Technologien zur Sicherstellung der Grundversorgung in Entwicklungsregionen durch Technologietransfer, Qualifikation, Partnerschaften, Beratung und praxisbezogener Forschung. Am Global Social Business Summit von Grameen in Mexiko-Stadt wird sich das Netzwerk mit verschiedenen Formaten beteiligen, um die Zusammenarbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen von notleidenden Menschen zu stärken.

Zur weiteren Vertiefung des Dialogs mit Sozialunternehmern, Wissenschaftlern und in der Entwicklungsarbeit tätigen Organisationen veranstaltet das „empowering people. Network“ mehrere Podiumsdiskussionen im Rahmen der GSBS Research Conference on Social Business und des Global Business Summit und bietet zwei eigene Programmpunkte zum Thema „Social Business“ an. Rolf Huber, geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung, erklärt dazu: „Marktorientierte Ansätze zur Bewältigung gesellschaftlicher Probleme in Schwellenländern gewinnen an Dynamik. Allerdings gibt es bisher wenig Datenmaterial, um allgemeine Annahmen in diesem Bereich zu untermauern. Wir stellen dazu wissenschaftliche Erkenntnisse aus Forschungen im Rahmen von Dissertationen sowie aus einer zweijährigen Studie vor, die von unserem internationalen Forschungsnetzwerk durchgeführt wurde. In einem eintägigen Workshop mit Mitgliedern unseres Netzwerks von Sozialunternehmern erarbeiten wir auf der Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse Instrumente zur Wirkungsmessung.“

Die Siemens Stiftung und das „empowering people. Network“ tragen zu folgenden Veranstaltungen bei:

GSBS Research Conference on Social Business (25. bis 26. November im Tecnológico de Monterrey, Campus Santa Fe). An dieser Konferenz wirken sechs Wissenschaftler von IRENE | SEE (International Research Network on Social Economic Empowerment) mit, das gemeinsam von der Siemens Stiftung und der Zeppelin Universität gegründet wurde. Als Panelteilnehmer der Sitzungen „Social Businesses as Hybrid Organization (Sozialunternehmen als Hybridorganisationen) und „Empowerment through Social Business“ (Selbstbefähigung durch Sozialunternehmen) werden sie mit international anerkannten Wissenschaftlern diskutieren, darunter Prof. Johanna Mair, Professorin für Management, Organisation und Leadership an der Hertie School of Governance in Berlin, und Wendy K. Smith, Associate Professor of Management, University of Delaware. Die Wissenschaftler vom IRENE | SEE beteiligen sich auch an Podiumsdiskussionen in ihren jeweiligen Fachgebieten: http://www.empowering-people-network.siemens-stiftung.org/en/network/irene-mexiko/

  • Podiumsdiskussion: Cultivating an Ecosystem for Social Entrepreneurs – The role of Investors, Researchers and Philanthropy“ (Ein Ökosystem für Sozialunternehmer fördern – die Rolle von Investoren, Wissenschaftlern und Philanthropie), veranstaltet von der Siemens Stiftung am 26. November 2014 um 16.30 Uhr im Tecnológico de Monterrey, Campus Santa Fe. Dort werden die wichtigsten Erkenntnisse aus einer zweijährigen Studie unter dem Titel „Reinterpreting the playing field. How social investors and social enterprises challenge traditional labor division for social and economic impact in emerging markets” der Zeppelin Universität vorgestellt. Die Studie wertet eine Vielzahl von Interviews aus, die mit Sozialunternehmen und Sozialinvestoren in Mexiko, Kolumbien, Südafrika und Kenia geführt wurden. An der Diskussion werden sich unter anderem Rodrigo Villar, Mitbegründer des Inkubators New Ventures Mexico und des Impact Investment Fund Adobe Capital, Jorge Camil, Mitbegründer und CDO des mexikanischen Sozialunternehmens ENOVA, Katia Dumont, Leiterin des Bereichs Zentralamerika des Aspen Network of Development Entrepreneurs, (ANDE), Lisa Hanely, Wissenschaftlerin an der Zeppelin Universität, und Rolf Huber, geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung, beteiligen. Weitere Informationen über die Veranstaltung unter: http://www.empowering-people-network.siemens-stiftung.org/index.php?id=98".
  • Der „empowering people. Workshop“ (nur für geladene Teilnehmer,  am 26. November im Tecnológico de Monterrey, Campus Santa Fe) wird sich hauptsächlich mit Forschung zur Umsetzung von Vorhaben in die Praxis beschäftigen. Der gemeinsam mit Ashoka organisierte Workshop konzentriert sich auf Evaluation und Wirkungsmessung. Der für die Forschung zuständige Zweig des Netzwerks gibt eine Einführung in das erste Handbuch zur Selbsteinschätzung für Sozialunternehmer („Self-Assessment Manual for Social Entrepreneurs“), das Monitoring- und Impact-Measuring-Prozesse unterstützt und in Zusammenarbeit zwischen der Siemens Stiftung und dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA) entwickelt wurde. Sozialunternehmer der früheren Community Impact Development Group (CIDG) werden sich offiziell dem „empowering people. Network“ anschließen, was ihnen einen Zugang zu weiterreichenden wesentlichen Themen und Personen auf diesem Gebiet ermöglichen wird.
  • Auf dem Global Social Business Summit (27. November im Messe- und Kongresszentrum Expo Bancomer Santa Fe) wird Nathalie von Siemens, Sprecherin des Vorstands und geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung, bei der Veranstaltung: „Social Business Supporters talk about their motivation and goals“ (Unterstützer von Sozialunternehmen sprechen über ihre Motivation und Ziele) anwesend sein. Programm des Social Business Summit: www.gsbs2014.com/program/agenda.html

Das „empowering people. Network“ engagiert sich für Sozialunternehmer rund um den Globus mit einer Vielzahl an Projekten. Mit on- und offline, real und virtuell durchgeführten Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen hat sich das Netzwerk zum Ziel gesetzt, die Vision der Siemens Stiftung, die Selbstbefähigung von Menschen zu ermöglichen, Wirklichkeit werden zu lassen. Die validierte Sammlung von Innovationen mit einfachen technischen Mitteln für die Grundversorgung in der Solutions Database, die angebotene Unterstützung für diejenigen, die Zugang zu komplexen Märkten suchen, und die Fülle an für Sozialunternehmer relevanten Themen, die in persönlichen Begegnungen diskutiert werden, veranschaulichen die nachhaltige Tiefe und Breite dieses Engagements.

Weitere Informationen unter http://www.empowering-people-network.org
„empowering people. Network“ auf Facebook und Twitter.

Über die Siemens Stiftung

Die Siemens Stiftung arbeitet in den Bereichen Grundversorgung, Bildung und Kultur. Als operative Stiftung entwickeln wir unsere Projekte selbst, stoßen sie an und gestalten sie längerfristig mit. Zusammen mit unseren Partnern möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen ihre Lebens­bedingungen verbessern können. Wir helfen dadurch mit, funktionierende Gemeinschaften zu ermöglichen, in denen ein gutes Leben gelingen kann. Dabei stehen wir für internationale, wirkungsorientierte und transparente Projektarbeit. Den geografischen Fokus unserer Arbeit legen wir auf Regionen in Afrika und Lateinamerika sowie auf Deutschland und andere europäische Länder.

Die Siemens Stiftung im Internet: www.siemens-stiftung.org.