Pressemitteilung | Grundversorgung & Social Entrepreneurship 07.02.2013

„empowering people. Award“ – 800 Erfinder aus 90 Ländern reichen technische Entwicklungen für eine bessere Grundversorgung ein

Insgesamt 200.000 Euro Preisgeld werden an die Einreicher der besten Techniklösungen vergeben. Diese werden zuvor von einer internationalen Expertenjury ausgewählt.

Seit dem Start des Wettbewerbs auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro im Juni 2012 waren Erfinder und Entwickler weltweit aufgerufen, ihre bereits erprobten technischen Lösungen und Produkte einzureichen. Nach dem Wettbewerbsschluss am 31. Januar 2013 liegen nun über 800 qualifizierte Einreichungen aus 90 Ländern vor. Ziel des Wettbewerbs ist es, angepasste technische Lösungen zu finden und öffentlich zugänglich zu machen, die unter den vorherrschenden Bedingungen in Entwicklungs- und Schwellenländern eine nachhaltige Verbesserung der Grundversorgung ermöglichen.

„Wir sind überwältigt von der großartigen Resonanz! Es zeichnet sich ab, dass wir in allen Kategorien innovative und praktikable Einreichungen erhalten haben“, sagt Rolf Huber, Geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung. Die Einreichungen kommen aus der ganzen Welt – wie erwartet vielfach auch aus den Entwicklungs- und Schwellenländern selbst. Dies ist nicht zuletzt der gezielten Kommunikation über soziale Netzwerke zu verdanken, in denen der „empowering people. Award“ auf das Interesse einer wachsenden Community stößt.

Geplant ist, mit den Einreichungen zum „empowering people. Award“ eine Online-Plattform aufzubauen, die die Erfinder und ihre Entwicklungen mit den Menschen vor Ort, mit Praktikern von NGOs und Hilfsorganisationen und mit potenziellen Investoren zusammenbringt. „Bereits seit Wochen beobachten wir einen regen Austausch zwischen Erfindern, Implementierungsorganisationen und Anwendern vor Ort auf den Social-Media-Kanälen. Wir sind davon überzeugt, dass sich durch den erleichterten Zugang und einen gezielten Austausch zu technischen Lösungen ein effektiverer Einsatz in Entwicklungs- und Hilfsprojekten erzielen lässt“, sagt Huber.

Mit dem Ende der Wettbewerbsfrist hat nun die Evaluationsphase begonnen. Ein Expertenteam wird alle Einreichungen anhand definierter Kriterien evaluieren und eine Shortlist erstellen. Anschließend wird eine internationale Jury von namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit die Gewinner des Wettbewerbs ermitteln. Die Siemens Stiftung honoriert die beste Einreichung mit einem Preisgeld von 50.000 Euro. Der zweite Preis ist mit 30.000 Euro dotiert, der Drittplatzierte erhält 20.000 Euro. Zwanzig weitere Finalisten werden mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet.

Partner des internationalen Wettbewerbs sind die KfW, Geschäftsbereich Entwicklungsbank, die Helmholtz-Gemeinschaft und UN-Habitat.

Weitere Informationen:

www.empowering-people-award.siemens-stiftung.org.

Über die Siemens Stiftung

ENCOURAGE. empowering people. Die Siemens Stiftung will Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen, und bezieht sich dabei ideell auf die Werte von Werner von Siemens. Gemeinsam mit Kooperationspartnern konzipiert und realisiert sie lokale sowie internationale Projekte mit der Zielsetzung, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu fördern. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Ausbau der Grundversorgung und Social Entrepreneurship, Förderung von Bildung sowie Stärkung von Kultur. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und steht für verantwortungsvolle, wirkungsorientierte und innovative Projektarbeit. Sie wurde 2008 gegründet und kooperiert mit den ebenfalls vom Unternehmen gegründeten Siemens Stiftungen in Argentinien, Brasilien, Frankreich, Kolumbien und den USA. Die Projektarbeit der Stiftung konzentriert sich auf die Zielregionen Afrika, Lateinamerika und Deutschland/Europa.

Weitere Informationen: www.siemens-stiftung.org