„Auf H2Ochtouren forschen!“ hieß das Motto für die Schülerinnen und Schüler beim Schülerwettbewerb 2009 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik – damals noch ausgeschrieben von der Siemens AG. Mehr als 400 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland nahmen diese Herausforderung an und gingen dem Thema Wasser auf den Grund.
Die Bandbreite der eingesandten Arbeiten reichte dabei von theoretischen Überlegungen zur Bodenentsalzung mittels elektrokinetisch angetriebener Massenflüsse bis zur praktischen Nutzung von Wolle für den Gewässerschutz. Die Juroren waren begeistert.
Den ersten Platz im Jahr 2009 sicherten sich letztlich Pirmin Kelbel und Florian Dücker mit ihrer Idee, die Schallleitfähigkeit von Wasser zu nutzen, um dem plötzlichen Säuglingsstod vorzubeugen. Die beiden Schüler aus Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen) durften sich neben ihrer Goldmedaille auch über 30.000€ Preisgeld freuen. Zweiter wurde Kerstin Saul aus Michelstadt in Hessen. Das Thema ihres Beitrags lautete „Experimentelle Untersuchungen zur Elektrodialyse“. Der dritte Platz ging an ein Team aus Mecklenburg-Vorpommern. Susanna Goetze, Daniel Rönnpagel und Udo Hildebrandt vom Richard-Wossidlo-Gymnasium in Waren konnten mit ihrer Anlage zur Trinkwasseraufbereitung in Afrika überzeugen.
Arbeit: "Kabellose Ableitung von Herz- und Atemfrequenz mittels der Schallleitfähigkeit von Wasser"
Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid
Betreuender Lehrer: Friedrich Hattendorf
Arbeit: "Experimentelle Untersuchungen zur Elektrodialyse"
Gymnasium Michelstadt
Betreuender Lehrer: Dr. Jakob Trefz
Arbeit: "Trinkwasser für Afrika"
Richard-Wossidlo-Gymnasium Waren
Betreuender Lehrer: Andreas Liedtke