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The Science of Imagination

The Science of Imagination

Die Ausstellung betrachtete die europäische und nordamerikanische Kultur der Ära des Kalten Krieges aus einer zeitgenössischen Perspektive heraus.

28. April – 27. Juni 2010

Die Ausstellung „The Science of Imagination” betrachtet die europäische und nordamerikanische Kultur der Ära des Kalten Krieges aus einer zeitgenössischen Perspektive heraus. Zahlreiche Werke internationaler Künstler reflektieren das utopische Potential dieser euro-atlantischen Geschichte für die Gegenwart.

Die Ausstellung „The Science of Imagination”, mit Werken internationaler zeitgenössischer Künstler, versucht, die europäische und nordamerikanische Kultur im Zeitraum von 1945 bis 1989 aus einem spezifischen Blickwinkel zu betrachten. Die Ära des Kalten Krieges wurde oftmals durch wissenschaftliche Erfolge und technologische Errungenschaften zur Utopie verklärt – so sah man in ihr Stadtmodelle für künftige Gesellschaften, der Informations- und Kommunikationsrevolution oder des Space Race.

Exakte wissenschaftliche Fakten und präzise, leblose Maschinen, gefiltert mittels Fantasie, künstlerischer Kreativität, sozialer Spannungen und politischer Ideologien oder Phobien, wandeln sich ins Besondere, in einigen Fällen in Optimismus, in anderen in bedrohliche oder gar apokalyptische Visionen der späten Moderne. Aufgrund politischer Veränderungen und unfassbarer technologischer Entwicklungen in den letzten beiden Dekaden scheint der Mythos bis heute nicht zu verbleichen. Im Gegenteil: Er wurde zu einem unergründlichen, schöpferischen Nährboden für die zeitgenössische Kultur.

Die Videos, Zeichnungen und Installationen dieser Ausstellung beschwören jene Ära und ihre Kultur herauf: in wissenschaftlichen Theorien, Zukunftsvisionen und obskuren Erzählungen. Die Künstler drehten etwa in einst geheimen Arealen, in einer nuklearen Raketenabschussbasis oder einem Trainingszentrum für Kosmonauten; sie haben selbst Roboter und Fahrzeuge für die Zukunft entworfen, wissenschaftliche Experimente nachgebildet oder die Weissagungen berühmter Science-Fiction-Autoren reinszeniert. Ganz gleich, woher sie ihre Inspiration beziehen, reflektieren ihre Arbeiten die Präsenz dieser euro-atlantischen Geschichte in der Gegenwart. Doch was daran ist immer noch wichtig und faszinierend, obgleich es manchmal veraltet, entmutigend oder gar naiv erscheint?

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit des Ludwig Múzeum Budapest und der Siemens Stiftung.

The Science of Imagination

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Künstler

Pawel Althamer, Gerard Byrne, István Csákány, Marine Hugonnier, Tamás Kaszás, Adam Kokesch, Chris Marker, Anna Molska, Deimantas Narkevicius, Panamarenko, Daniel Roth, Sašo Sedlaček, Jane & Louise Wilson

Publikation

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kooperationspartner

Ludwig Múzeum Budapest und Siemens Stiftung

Kuratorin und Projektleitung

Hajnalka Somogyi (Ludwig Múzeum Budapest), Thomas D. Trummer (Siemens Stiftung)

Ort

Ludwig Múzeum Budapest
Komor Marcell u. 1
HU-1095 Budapest
Ungarn
http://www.ludwigmuseum.hu/

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