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Eine Ebene höher

KIKUS - Kinder in Kulturen und Sprachen

KIKUS - Kinder in Kulturen und Sprachen

Forschungen haben ergeben, dass die ersten fünf Lebensjahre für die Sprachentwicklung eines Kindes besonders entscheidend sind. Somit ist gerade eine frühkindliche Sprachförderung erfolgversprechend. Aus diesem Grund kooperiert die Siemens Stiftung mit dem gemeinnützigen Verein Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e.V. (zkm), um dessen Sprachförderprogramm KIKUS (Kinder in Kulturen und Sprachen) für Kinder ab drei Jahre deutschlandweit zu verbreiten. Seit Beginn der Kooperation 2008 wurden von der Siemens Stiftung schon mindestens 6.000 Kinder und 400 pädagogische Fachkräfte gefördert.

Spielerische Sprachförderung

Spielen, singen, Spaß haben und dabei eine Sprache lernen, das ist das Grundkonzept von KIKUS. Die Methode wurde von Dr. Edgardis Garlin, Sprachwissenschaftlerin und Vorstandsmitglied des zkm, speziell für die Anforderungen einer frühen Sprachförderung entwickelt. Die kindliche Erlebniswelt steht immer im Mittelpunkt: Themen wie Familie, Kleidung oder Essen werden zu Gegenständen der spielerischen Auseinandersetzung mit der zu lernenden Sprache. Wortschatz, Grammatik und sprachlich-soziale Handlungsmuster werden kindgerecht vermittelt und eingeübt. Über eine angeleitete Eltern-Kind-Arbeit wird die Beschäftigung mit der Herkunftssprache des Kindes in der Familie angeregt. Deren Anerkennung stärkt das Selbstvertrauen der Kinder und unterstützt ihre Mehrsprachigkeit. Das Gelernte soll im Einrichtungsalltag gefördert und gefestigt werden.

Fortbildungen / Bewerbung

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Die drei Säulen des KIKUS-Programms:

  • Sprachkurse in Kindertageseinrichtungen für die systematische Förderung in der Kleingruppe
  • Fortbildungen für Erziehungskräfte, damit diese KIKUS eigenständig in ihren Einrichtungen durchführen können
  • Spezifische Lehr- und Lernmaterialien

Bildung öffnet Türen

Die Methode zeigt Wirksamkeit: KIKUS-Kinder haben einen leichteren Start in der Grundschule und können mit  ihren deutschen Mitschülern besser mithalten, so die positive Rückmeldung von Erziehern und Erzieherinnen sowie Grundschullehrkräften. Auch das Bewusstsein der Eltern wird geschärft, dass Sprache ein Schlüssel zu mehr Chancengleichheit ist. Damit ist ein entscheidender Schritt für die Überwindung von Bildungshürden getan. 

Lesen Sie hier weitere Einschätzungen von pädagogischen Fachkräften, die eine Fortbildung zur KIKUS-Methode besucht haben.

Projektleitung

Ursula Gentili
Tel. +49 / 89 / 54 04 87-3 09

KIKUS digital - Interaktive Software
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Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e. V.