Viele junge Menschen sehen so manche Sachverhalte kritisch und möchten sich nicht damit abfinden. Doch was kann man selbst tun, um Veränderungen zum Besseren anzustoßen und einer Lösung näherzukommen?
Gerade junge Menschen sind oft bereit, sich für die Gemeinschaft, für ein sinnvolles Ziel im näheren Umfeld oder für das Gemeinwohl insgesamt einzusetzen. Ihre Energie und ihren Idealismus richtig einzubinden, sie zu unterstützen und zu motivieren, ist für jede Gesellschaft unverzichtbar. Wenn diesen Jugendlichen zudem die Kompetenz vermittelt wird, selbstständig eine Lösung für den von ihnen erkannten Handlungsbedarf zu entwickeln und mit Erfolg umzusetzen, dann wird viel konstruktives Potenzial für die Gesellschaft erschlossen.
Dieses Ziel verfolgt die Ashoka Jugendinitiative mit dem Projekt Youth Changemaker City (YCMC), das die Siemens Stiftung inhaltlich und finanziell unterstützt. YCMC bringt lokale Jugendorganisationen und einsatzbereite junge Menschen zusammen, um gemeinsam die Rahmenbedingungen für selbstbestimmtes Engagement zu verbessern.
Unter professioneller Anleitung lernen sie, Voraussetzungen, Prozesse und Einflussfaktoren besser zu verstehen, spezifische Probleme im eigenen Umfeld zu erkennen und zu definieren, Lösungsansätze zu entwickeln und die Projektumsetzung zu planen. Und sie lernen, praxisnah in eigenen Projekten sozialunternehmerisch zu denken und zu handeln und Verantwortung zu übernehmen für die eigenen persönlichen wie finanziellen Ressourcen.
Das Pilotprojekt startete im ersten Schritt in Potsdam und wurde mittlerweile auf Frankfurt ausgedehnt. Die Siemens Stiftung betrachtet dieses Projekt als langfristige Investition für mehr Social Entrepreneurship und daher als wichtigen Baustein für das Stiftungsziel „Sozialstrukturen stärken“.