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CIDG-Konferenz 2011

CIDG-Konferenz 2011

München

12.-14. September 2011

Im September 2011 trafen sich die Mitglieder der Community Impact Development Group der Siemens Stiftung und Ashoka zum zweiten Mal in München. Das Netzwerk ist mittlerweile gewachsen und umfasst nun 16 Sozialunternehmer aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Jedes CIDG-Mitglied führt ein Unternehmen, das zur Lösung von Problemen der Grundversorgung beiträgt sowie der lokalen Bevölkerung Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet.

Die Teilnehmer erwarteten vielfältige Workshops rund um den diesjährigen Konferenzschwerpunkt „Methoden zur Wirksamkeitsmessung des Social Impact“:

Am ersten Tag ging es um die Definition und Bewertung des Community Impact und dabei um die Fragen: „Finden wir eine gemeinsame Definition des Community Impact?“, „Können und sollen wir diesen messen und bewerten?“ und „Wie können Social Entrepreneurs Gemeinschaften überhaupt aktiv involvieren?“.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Finanzierung. Am Vormittag thematisierten Fachvorträge das Zusammenspiel von Business Modell, Community Impact Strategie und dem jeweiligen Finanzbedarf eines Sozialunternehmens. Am Nachmittag erhielt jedes CIDG-Mitglied ein individuelles Coaching in Bezug auf seinen Community Impact- oder Business-Plan als Vorbereitung auf den nächsten Tag.

Denn an diesem letzten Konferenztag hielt jeder Social Entrepreneur drei Pitchpräsentationen vor potenziellen sozialen Investoren und Technologieexperten mit dem Ziel, Kooperationspartner und Investoren zu gewinnen.

Den Abschluss der Konferenz bildete eine öffentliche Podiumsdiskussion. Die CIDG-Mitglieder Albina Ruiz und Dr. Moses Musaazi diskutierten mit anderen Experten über „The Future of Social Entrepreneurship in Times of global Economic Transformation“.

Informationen über die Podiumsdiskussion

Nach den drei Tagen kehrten die CIDG-Mitglieder mit neuen Ideen und Ansichten zum Community Impact-Modell in ihre Heimatländer zurück. Einige haben Kontakte zu möglichen Investoren geknüpft, ebenso wurden multinationale Kooperationen zwischen den Teilnehmern vereinbart.

Konkrete Ergebnisse werden hier in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Ein neuer Name für das Netzwerk: Aus SDBG wurde CIDG

Als sich das Netzwerk 2010 zum ersten Mal traf, geschah dies unter dem Namen „Social Business Development Group“. Am ersten Tag wurde folgende Definition für ein Sozialunternehmen getroffen: „Ein Sozialunternehmen schafft einen Mehrwert für die Gesellschaft und/oder Umwelt und richtet sich finanziell und unabhängig aus. Der gesellschaftliche Impact steht als Ziel vor allen Profiten und idealerweise tragen Sozialunternehmen zur Stärkung von Gemeinschaft bei.“

Schon während dieses Treffens stellten wir fest, dass diese Definition des „impact first“ oftmals nicht in den Köpfen von Investoren verankert ist und es Sozialunternehmern an einer Lobby fehlt, ihre Definition durchzusetzen. Denn soziale Investitionen sind nicht gleichzusetzen mit herkömmlichen marktbasierten Anlagen, die zu etwas besseren Konditionen getätigt werden und das Gefühl vermitteln, etwas Gutes zu tun. Vielmehr bedeuten soziale Investitionen den absoluten Vorrang des „Community Impact“ vor jedem monetären „Return on Investment“.

Und das ist es, was Siemens Stiftung und Ashoka mit dem Netzwerk erreichen möchten: eine Lobby zu schaffen für den Vorrang des Community Impact. Aus diesem Grund änderten wir den Namen in „Community Impact Development Group“ (CIDG).

Informationen über die CIDG-Mitglieder

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Impressionen von der Konferenz

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