Sozialunternehmer können einen wirksamen Beitrag für eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation in Entwicklungs- und Schwellenländern leisten. Die Siemens Stiftung und Ashoka, eine der größten internationalen Organisationen zur Förderung von Social Entrepreneurs, verbindet das Anliegen, diese Persönlichkeiten zu identifizieren und zu unterstützen. Gemeinsam haben sie die „Community Impact Development Group“ (CIDG) für Sozialunternehmer ins Leben gerufen.
Die CIDG ist ein Netzwerk, das unter dem Motto „Technology for Human Needs“ Menschen zusammenbringt, die zum Nutzen ihrer Gemeinschaft etwas „unternehmen“. Die ausgewählten Sozialunternehmer entwickeln mit einfachen Technologien Produkte und Dienstleistungen, die die Lebensbedingungen in ihren Heimatländern verbessern. Das Netzwerk bietet ihnen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Erkenntnisse auf die eigenen Unternehmen anzuwenden und weiterzuentwickeln.
Zielsetzung der CIDG ist die Unterstützung führender Sozialunternehmer, die mithilfe technologischer Produkte oder Dienstleistungen lokale Gemeinschaften in Subsahara-Afrika und Lateinamerika positiv beeinflussen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das Programm auf drei Ebenen:
Eine jährlich stattfindende Konferenz gibt den CIDG-Mitgliedern die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Projektfortschritte werden vorgestellt und diskutiert sowie gemeinsame Konzepte erarbeitet. Die letzte Konferenz fand vom 12.-14. September 2011 in München statt. Ein Themenschwerpunkt lag auf den Methoden zur Wirksamkeitsmessung von Social Impact. zur Konferenz 2011