Forschungen haben ergeben, dass die ersten fünf Lebensjahre für die Sprachentwicklung eines Kindes besonders entscheidend sind. Somit ist gerade eine frühkindliche Sprachförderung erfolgversprechend. Aus diesem Grund kooperiert die Siemens Stiftung mit dem gemeinnützigen Verein Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e.V. (zkm), um dessen Sprachförderprogramm KIKUS (Kinder in Kulturen und Sprachen) für Kinder ab drei Jahre deutschlandweit zu verbreiten. Seit Beginn der Kooperation 2008 wurden von der Siemens Stiftung schon mindestens 6.000 Kinder und 400 pädagogische Fachkräfte gefördert.
Die drei Säulen des KIKUS-Programms:
Die Methode zeigt Wirksamkeit: KIKUS-Kinder haben einen leichteren Start in der Grundschule und können mit ihren deutschen Mitschülern besser mithalten, so die positive Rückmeldung von Erziehern und Erzieherinnen sowie Grundschullehrkräften. Auch das Bewusstsein der Eltern wird geschärft, dass Sprache ein Schlüssel zu mehr Chancengleichheit ist. Damit ist ein entscheidender Schritt für die Überwindung von Bildungshürden getan.
Lesen Sie hier weitere Einschätzungen von pädagogischen Fachkräften, die eine Fortbildung zur KIKUS-Methode besucht haben.