Die START-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklungschancen motivierter Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund durch die Vergabe von Stipendien zu verbessern. Die Siemens Stiftung unterstützt die vom Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e.V. (zkm) eigens entwickelte KIKUS-Methode, die den Spracherwerb von Kindern mit Migrationshintergrund im Alter ab drei Jahren fördert.
Nun rufen die beiden Stiftungen zusammen mit dem Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e.V. (zkm) das Mentoring-Programm „START-Mentoren für KIKUS-Kinder“ ins Leben: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund ab der 10. Klasse übernehmen dabei Patenschaften für Vorschul- bzw. Hortkinder. In den ausgewählten Einrichtungen lernen die Kinder mithilfe der KIKUS-Methode Deutsch.
„Füreinander da sein und voneinander lernen“, das ist das Prinzip des Mentoring-Programms: Für die Dauer eines Schuljahres betreuen START-Stipendiaten KIKUS-Kinder bei deren (Sprach-)entwicklung. Sie fungieren dabei auch als Ansprechpartner für Eltern und Einrichtung.
So profitieren beide Seiten:
Die START-Mentoren
Die KIKUS-Kinder
Bereits im Rahmen des von der Siemens Stiftung finanzierten KIKUS-Aufbauseminares im März 2011 in Düsseldorf erhielten die Seminar-Teilnehmer einen Überblick über das Programm. Ziel war es, dadurch möglichst viele Einrichtungen, in denen KIKUS durchgeführt wird, für das Mentorenprogramm zu gewinnen. Im November 2011 fand dann der Auftaktworkshop für die START-Stipendiaten statt. Sie erhielten dabei auch eine eintägige Einführung in die KIKUS-Methode durch das zkm. Mit diesem Wissen gerüstet besuchen die Mentoren nun regelmäßig ihre „Mentees“ in den Kindertageseinrichtungen und werden kontinuierlich betreut. Nach Abschluss des Schuljahres erhält jeder Mentor ein Zertifikat über sein Engagement.
Zukünftige KIKUS-Mentorinnen und ihr Betreuer beim Auftaktworkshop in Frankfurt am Main