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Das Engagement der Siemens Stiftung

Der Bedarf an sauberem Trinkwasser steigt parallel zum Wachstum der Weltbevölkerung. Die WHO schätzt, dass etwa 1,2 Milliarden Menschen nur mangelhaften Zugang zu dem lebenswichtigen Element haben. Jährlich sterben 2,2, Millionen Menschen an den Folgen verunreinigten Wassers, darunter viele Kinder unter fünf Jahren. In den Millennium Development Goals der Vereinten Nationen haben sich die Industrieländer einem gemeinsamen Ziel verpflichtet: Bis 2015 soll sich der Anteil der Menschen, die ohne sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer sanitären Basisversorgung leben, halbiert haben.

Die Siemens Stiftung leitstet ihren Betrag für eine verbesserte Trinkwassersituation in den armen und entwicklungsschwachen Regionen der Erde. Denn hier besteht ein dringender Handlungsbedarf: So müssen in Afrika südlich der Sahara 43 Prozent der Bevölkerung ohne sauberes Trinkwasser auskommen. Auch in den ländlichen Regionen Asiens ist unbelastetes Wasser rar und nicht selten Gegenstand von Auseinandersetzungen. Durch eine fehlende sanitäre Basisversorgung und mangelndes Hygienewissen in der Bevölkerung gelangen Keime und Krankheitserreger ungehindert in den Wasserkreislauf und werden anschließend von Mensch zu Mensch übertragen.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen unterstützt die Siemens Stiftung deshalb lokale Hilfsprojekte und spendet lebensrettende Wasserfilter. Im Zentrum des humanitären Einsatzes steht dabei immer die Hilfe zur Selbsthilfe: So sollen Schulungen der lokalen Bevölkerung im Einsatz der Filtertechnik sowie Aufklärungsarbeit im Bereich Gesundheit und Hygiene zu einem nachhaltigen Umgang mit der lebenswichtigen Ressource führen.

Für die wirkungsvolle Umsetzung der Projekte kooperiert die Siemens Stiftung unter anderem mit der Hilfsorganisation CARE, der Stiftung UNESCO, der Kinderrechtsorganisation Save the Children und der australischen SkyJuice Foundation.