Am 12. Januar 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti und hat die Hauptstadt Port-au-Prince sowie umliegende Orte stark verwüstet. Rund 200.000 Menschen sind dem Beben zum Opfer gefallen. Nach dieser verheerenden Katastrophe ist der Inselstaat, der zu den ärmsten und strukturschwächsten Ländern der Welt zählt, auf internationale Hilfe angewiesen. Die Überlebenden brauchen medizinische Hilfe, Unterkünfte sowie Nahrungsmittel und Trinkwasser.
Die Mitarbeiterspendenaktion der Siemens Stiftung und der Siemens AG wurde am 29. Januar abgeschlossen. Weltweit kamen mehr als zwei Millionen Euro zusammen. Die Spenden in Deutschland gehen an das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Das Deutsche Rote Kreuz hat neben Wasserbehältern, Decken und Notbehausungen eine mobile Klinik nach Haiti geschickt. In diesem mobilen DRK-Hospital werden bis zu 700 Menschen täglich versorgt. Auch schwere Brüche und Verletzungen können dort operiert werden, denn die Kapazitäten entsprechen einem deutschen Kreiskrankenhaus. Vier Operationsteams können im Hospital gleichzeitig arbeiten. Da die Strukturen vor Ort zerstört sind, wird das Krankenhaus viele Monate im Einsatz bleiben.
Die Siemens Stiftung spendet darüber hinaus zehn SkyHydrant Wasserfilter für die Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser.
Noch nie war der globale Wasserverbrauch so hoch wie heute und mit steigender Weltbevölkerung nimmt dieser immer mehr zu. Doch die Wasservorräte der Erde sind begrenzt.
Während für Menschen in den Industrienationen die kostbare Ressource selbstverständlich ist, bestimmt sie den Alltag in den meisten Entwicklungsländern.
Um die Trinkwassersituation in den ärmsten Ländern der Welt zu verbessern, engagiert sich die Siemens Stiftung mit Wasserprojekten z.B. in Äthiopien, Burkina Faso und Angola.