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Sozialunternehmen – Hilfe gegen Armut durch berufliche Bildung und Schaffen von Erwerbsmöglichkeiten für Bedürftige

Die Bekämpfung von extremer Armut  und Hunger steht an erster Stelle der Millennium Development Goals. Noch müssen über eine Milliarde Menschen von weniger als einem US-Dollar am Tag leben. Ein untragbarer Zustand, den es bis 2015 zu verbessern gilt.
Die Siemens Stiftung leistet einen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels. Mit der Gründung von Sozialunternehmen bieten sich für arme Menschen Perspektiven, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und damit ihre Lebensgrundlage zu sichern.

Sozialunternehmen sind ein entscheidendes Mittel für eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung: Sie schaffen Erwerbsmöglichkeiten für Arme und gewährleisten damit nachhaltige die Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei spielt die berufliche Bildung eine wichtige Rolle, um die Eigenständigkeit und Selbstverantwortung der Menschen zu stärken.

Die Sozialunternehmen konzentrieren sich in erster Linie auf die Lösung von sozialen oder ökologischen Problemen. Sie greifen dabei auf marktwirtschaftliche Methoden zurück, setzen systematisch und gezielt Lösungsansätze um und nutzen innovative Finanzierungs- und Unternehmensmodelle. Die Organisationen erhalten sich wirtschaftlich selbst, schöpfen keine Gewinne ab oder reinvestieren diese wieder in gemeinnützige Zwecke.

Die Siemens Stiftung engagiert sich gemeinsam mit Kooperationspartnern bei der Neugründung von Sozialunternehmen in Entwicklungsländern. Inhaltlich orientieren diese sich an unseren Kernthemen Bildung, Wasser und Gesundheit. Auch der Einsatz von einfachen Technologien ist Teil dieser Unternehmungen.

Pilotprojekte für das Jahr 2010 sind in Planung. Weitere Informationen folgen in Kürze.